Montag, 7. November 2016

Ein Landei in der Stadt...

-  oder Socke ist absolut stadttauglich –
Socke im Oktober 2016

Liebe Blogleser,

Socke wurde in Berlin Adlershof geboren und lebte dreieinhalb Jahre in einem kleinen Ort in der Nähe von Neuruppin. Der Ort ist so klein, dass es dort noch nicht einmal ein Geschäft gibt und die Straße zum Haus zur Hälfte mit uraltem Kopfsteinpflaster versehen ist und die andere Hälfte geteert ist. Die geteerte Seite wird von den Fahrzeugen in beiden Fahrtrichtungen genutzt, denn auf dem Kopfsteinpflaster wird man fürchterlich durchgerüttelt. Aber es gibt dort auch kaum Verkehr.

Die Straße ist klein und es gibt dort viele kleine Einfamilienhäuser. Diese haben  alle einen großen, eingezäunten Vorgarten. Hier laufen meist Hunde hin und her, so dass sie schon einen Graben gelaufen haben.

Mit uns zog Socke dann in eine Gemeinde mit 20.700 Einwohnern vor den Toren von Münster / Westfalen.  Wir wohnen hier noch etwas  ländlich, aber doch schon wesentlich turbulenter als in Brandenburg. Wir sind zudem recht viel unterwegs, sei es in Münster oder auch im Ruhrgebiet. Und da Socke uns fast überall hin begleitet, geht es für Socke auch öfter in die Stadt.









Und was soll ich sagen, Socke findet es toll. Sie hat überhaupt keine Probleme mit dem Trubel der Stadt. Socke geht eifrig vor, schaut gerne in Einfahrten rein, um zu sehen, was sich dort befindet. Mit viel Freude geht sie in alle Geschäfte – vorzugsweise Schuhgeschäfte und Lokale - , fährt mit dem Aufzug und lässt sich auch gerne mal auf einer Rolltreppe tragen. Socke ist super neugierig und würde am liebsten in jedes Geschäft gehen.






Natürlich würden wir Socke nicht in der Vorweihnachtszeit mit in die Stadt oder auf den Weihnachtsmarkt nehmen und auch Stadtfeste/ Kirmesfeste tun wir  Socke nicht an, wobei bei uns im Ort ist Socke durchaus auf den Festen zu finden ist. Dabei ist es aber bei uns sehr beschaulich…..







Und während ich mich in unseren Urlauben immer so freue am Strand und in der Natur zu entspannen, findet Socke die Ausflüge in die Städte immer richtig klasse. Zum Glück ist der Socke-nHalter auf dem gleichen Tripp und bevorzugt die Besichtigung von Städten und Orten vor entspannten Strand- oder Waldspaziergängen. Na, da haben sich ja zwei gefunden.





Besonders schön ist, dass Socke auch keine Problem hat Pausen auf dem Stadtbummel für sich zu nutzen. So liegt sie dann ganz ruhig bei uns. Wichtig ist ihr nur, dass sie einen guten Blick auf die Türe / das Lokal hat, aber dann bleibt sie wunderbar liegen….






Also unser ursprüngliches Landei hat sich wirklich zu einem tollen Stadthund entwickelt. Während ich den Trubel der Stadt nicht gut vertrage, findet Socke Ausflüge in die Stadt richtig toll.

Und wie schaut es bei Euch aus? Lieben Eure Hunde die Ausflüge in die Stadt oder bleiben sie lieber zu Hause? Oder lebt ihr gar in der Stadt und Euer Hund ist ein echter Citydog? Uns würde das sehr interessieren.



Viele liebe Grüße


Kommentare:

  1. Es geht uns ähnlich. Naja so richtig in der Stadt wohnen wir nicht. Also klar fühl ich mich als Großstadtkind, aber wir wohnen eigentlich zwischen zwei Städten. Was nicht heisst das wir keine eigene Kleine Stadt haben. Aber egal wo, Joy ist da Problemlos. Sie riecht alles ab, fährt Aufzug, Bus und Bahn, Einkaufszentrum kein Problem. Wir können beides und das war mir auch wichtig. Wir können ruhe und Stadttrubel. Daher passt der Hund perfekt zu mir :-)
    lg Becki

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das hört sich wunderbar an…. Socke ist auch wirklich überall mit hinzunehmen du sie stresst es nicht, obwohl sie es wirklich in ihren ersten Lebensjahren nicht kennengelernt hat. Anders als Socke bin ich als Kind des Ruhrgebietes wirklich nicht mehr so stadttauglich. Ich arbeite noch in einer Großstadt, bin aber froh meine Freizeit eher im Ruhigen und Grünen verbringen zu können….

      Herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

      Löschen
  2. Ich finde das prima das Söckchen der Stadttrubel gefällt. Am besten gefällt mir das Bild aus dem Schuhgeschäft, wo Söckchen in den Spiegel lacht. Emma´s Vorgängerin liebte auch das Stadtleben. Am meisten Spaß hatte sie an den automatischen Türen. Sie lief in jeden Eingang, freute sich wenn die Tür aufging und ging dann wieder zurück, damit sich die Tür wieder schloß. Das Spielchen hätte sie immer wiederholen können.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das ist ja lustig mit den Türen… Socke ist so neugierig und geht sehr gerne in Geschäfte. Ich weiß nicht von wem sie das hat und so stehe ich manchmal in Dekoläden, wo ich gar nicht hin wollte. Aber ich freue mich natürlich auch, dass ich Socke wirklich überall mit hinnehmen darf….

      Herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

      Löschen
  3. Ich bin zwar auch ein "Lanei", doch zu einem Stadtbummel sage ich jederzeit ja, besonders die vielen herrlichen Düfte haben es mir angetan, letzhien war ich auf dem grossen Wochenmarkt - ich kann euch sagen......
    Eine schwärmende Ayka

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das hätte ich gar nicht so vermutet, liebe Ayka. Doch ich finde es toll. Wenn man Eure Bilder von Euren Wanderungen sieht, dann glaubt man, dass Du ein echtes Naturmädchen bist. So kann man sich täuschen….

      Herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

      Löschen
  4. Das ist schön, dass Socke so stadttauglich ist. Es gibt ja wohl viele Hunde, die damit ein riesiges Problem haben. Unsere alte Hundeschule hat zum Beispiel "Stadttraining" für Hunde angeboten. Genki und Momo hatten zum Glück nie ein Problem mit der Stadt. Das Problem liegt eher an uns und daran, dass es mit der Leinenführigkeit bei uns unter normalen Bedingungen sowieso schon nicht so prickelnd aussieht. Da ist das in der Stadt, mit all den vielen Eindrücken, Gerüchen und Lauten besonders schwierig, weil wirklich jeder permanent irgendwo in irgendeine Richtung zieht und am liebsten natürlich in entgegengesetzte Richtungen. Und da die Heidelberger Innenstad (bei uns in Dossenheim kann man auch nicht wirklich von einer "Stadt" sprechen. Da sieht die Innenstadt fast aus wie jede andere Straße und es ist ebenso leer) immer total voll ist, ist es wirklich schwer die beiden da durch zu navigieren. Auch wenn es den beiden nichts ausmacht, gerne mache ich das nicht...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Nun, mit zwei Hunden ist es natürlich auch eine ganz andere Sache in die Stadt zu gehen, vor allem, wenn sie an unterschiedlichen Dingen Interesse finde. Das würde ich mir auch nicht antun. Ich gehe selbst nicht gerne in die Stadt, bin aber froh, dass ich im Zweifel Socke mitnehmen kann und ihr dabei sogar noch eine Freude mache…

      Herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

      Löschen
  5. Wir outen uns mal als bekennende Landeier :) Weder Damon noch Cara sind gerne in der Stadt und auch wenn sie sich dort benehmen können - sie genießen es nicht. Wenn wir meine Mutter besuchen, dann kann ich Ihnen die Stadt nicht ersparen und sie mögen es auch in fremde Einfahrten zu spähen und die ganzen Gerüche zu erschnuppern - aber die vielen Autos und Menschen sind Ihnen (zumindest in München) dann doch zu viel!
    Daher bleiben Sie bei geplanten Stadtbummeln lieber daheim auf dem Sofa.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Schade, dass wir unsere Reise nach München absagen mussten, sonst hätten wir gesehen, ob Socke auch diese Ausmaß an Stadt bewältigen kann. Ich glaube München, Berlin und andere Großstädte sind schon eine andere Kategorie als unser beschauliches Münster und Städte im Ruhrgebiet. Aber wenn man weiß, dass die Hunde es nicht mögen, dann ist es doch gut, sie zu Hause zu lassen.

      Herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

      Löschen

Euer Kommentar ist genau das, was diesem Beitrag noch fehlte.
Wir danken für Euren Freudenspender, Spaßmacher und Infogeber.