Dienstag, 18. Oktober 2016

Ein anderer Blick auf Socke?

- oder Bilder vom Fotoshooting –

Alle Bilder dieses Beitrages stammen von Katrin Heimsath / Hundekolleg Münsterland




Liebe Blogleser,

vielleicht erinnert Ihr Euch noch, dass ich Ende September mit Socke ein kleines Outdoor Fotoshooting gemacht habe. Den Beitrag von damals könnt Ihr hier nachlesen.

Nun sind auch schon die Bilder da und die würde ich Euch gerne zeigen.

Bevor ich das tue, möchte ich aber gerne von dem Shooting berichten. Dabei geht es nicht um Kritik, weiß Gott nicht. Ich bin so froh, dass ich die Gelegenheit hatte an dem Shooting teilzunehmen. Ich möchte nur meine Gedanken und Eindrücke festhalten, um es beim nächsten Mal „sockegerechter“  zu machen.

Das Shooting fand an einem wunderschönen Ort mit einem kleinen See statt. Natürlich hat man solche Orte nicht für sich alleine und so gab es einige Besucher, die dort den Tag verbringen wollten. Das ist selbstverständlich und eigentlich nicht anders machbar. Doch war es ein Segen, dass Socke sich durch die Musik und ihr Treiben nicht stören ließ. In der häuslichen Umgebung wäre unter den Umständen ein Shooting nicht möglich gewesen. Besonders gut mir gefallen, dass es viele verschiedene Motive / Hintergründe und Situationen gab, so dass man eine Auswahl von verschiedenen Bildern hat.



Das Wetter war traumhaft, aber für Socke  - in der Mittagszeit - doch etwas zu warm. Damit habe ich Ende September wirklich nicht gerechnet.  Für Socke sind kühlere Temperaturen vorteilhafter, insbesondere, wenn man lebendige und actionreiche Bilder anstrebt, auf denen Socke nicht stark hechelt…..

Zudem kann Socke nicht in die Sonne gucken, ohne mit den Augen zu kniepen. Insofern fallen Bilder auf denen Socke in der Sonne sitzt und die Sonne im Rücken des Fotografen ist, eigentlich schon weg. Schade eigentlich, denn so sind die Lichtverhältnisse ideal. Doch wenn man Sockes  Augen nicht sieht und sie das Gesicht verzieht,  ist das sehr schade.

Auch fand das Shooting  zu einer Zeit statt, in der Socke eigentlich ihr Futter bekommt und danach schläft. Der Tagesablauf wurde also geändert, was sicher mal vorkommen kann. Wir sind ja nicht päpstlicher als der Papst. Für ein Shooting, wo Socke fröhlich und interessiert sein soll, war es aber eher ungünstig. Darauf muss ich auf jeden Fall achten.

Es war ein zweiter Hund mit am Set. Das fand ich sehr gut, so dass Socke immer wieder Pausen hatte, in denen sie nicht posieren musste. Was ich problematisch fand war, dass es sich um einen Wolfshund gehandelt hat. Wie ihr wisst, hat Socke sich den Wolfshund der Nachbarschaft zu ihrem Erzfeind erklärt und reagiert ganz heftig auf ihn. Das ist der Grund, warum wir Socke in der häuslichen Umgebung nie ohne Leine laufen lassen können. Sie würde – wenn sie ihn oder seine Markierung wittert – weglaufen, um ihn zu stellen und in die Beine zu beißen. Wir hatten hier über diese Situation geschrieben.
Nun ist es so, dass Socke bei manch anderem Wolfshund, den wir treffen unterschiedlich reagiert. Mal ist ihr der Hund egal, mal reagiert sie wie bei ihrem Erzfeind aus der Nachbarschaft. Insofern bestand hier ein 50:50 Chance, dass Socke mit dem Wolfshund auskommt. Hätte ich die Wahl gehabt, so hätte ich mich gegen den Wolfshund als Setpartner entschieden. Auch hier hatten wir wieder mehr Glück als Verstand, denn Socke ignorierte Amy, die wie alle Wolfshunde sehr nett war.

Auch für mich war es nicht einfach, denn ich musste den Anweisungen der Fotografin folgen und war dabei etwas nervös und hektisch. Socke wiederum verunsicherte das. Die Fotografin ist auch Hundetrainerin und ich schätze ihren Umgang mit den Hunden sehr. Sie ist sehr ruhig und die Hunde hören auf sie. Mit mir im Bunde war Socke aber durchaus verwirrt. Ich muss insofern souveräner werden und mich in Ruhe und Geduld üben…

Die Tatsache, dass ich nicht hinter der Knipskiste stand, war für Socke ungewohnt. So blieb sie nicht gerne sitzen, sondern wollte immer zu mir kommen. Manchmal war es nicht möglich mich genau hinter der Fotografin zu platzieren und so schaute Socke nicht in die Kamera, sondern zu mir.

Die angesetzte Dauer von einer guten Dreiviertelstunde war genau richtig, denn für die Hunde war es wirklich mehr als genug. Man merkte zum Ende schon, dass die Konzentration bei den Hunden nachließ.

Ich habe gesehen, wie eine Fotografin Motive auswählt und welchen Blickwinkel sie hat. Das hat mir sehr gut gefallen. Zudem hat sie keinen der Hunde zu irgendetwas gezwungen, sondern war so flexibel, um den Hunden in der Situation zu folgen. So durften die Hunde sie Stelle, wo sie sich setzten sollten erst einmal beschnüffeln und sich umsehen. Also ich Socke umsetzten wollte, wurde das unterbunden. Sie hatte ja Recht, wobei ich glaube, dass Socke kein Problem hat, wenn ich sie platziere. Dies ist ihr glaube ich lieber, als sie immer wieder zu korrigieren und neu zu platzieren. Aber ich fand es gut, dass die Hundetrainerin sagte, dass wenn Socke nicht will, dann gehen wir weiter…..

So nun aber endlich die angekündigten Bilder von Socke. Neun  Bilder habe ich bestellt. Die Übrigen habe ich als Bonus  - teils bearbeitet – oben drauf bekommen. An dieser Stelle noch einmal ein ganz liebes Dankeschön an Katrin für das Shooting und sie tollen Bilder. 

















Ich würde so gerne wissen, wie Euch die Bilder gefallen. Was ist  - neben der technischen Qualität – besonders gut gelungen? Ich würde dann zukünftig beim Fotografieren auch darauf achten. Herzlichen Dank im Voraus.


Viele liebe Grüße


Kommentare:

  1. Mir gefallen die Bilder sehr gut. Besonders schön finde ich das achte Bild und das letzte Bild. So ein Foto-Shooting ist bestimmt ein ganz besonderes Erlebnis.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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    1. Ich habe wieder viel gelernt und freue mich, dass Euch die Bilder gefallen. Das 8. Bild ist sicher auch eines meiner besonderen Lieblinge, wobei das wirklich schwer zu sagen ist…

      Ganz herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  2. Wir sind auch begeistert von eueren tollen Fotos, alle ein Genuss zum ansehen, als Liebling wählen wir heute das Letzte.
    Die Jurasüdfüssler

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    1. Das freut uns natürlich sehr… Das letzte Bild war das Bild, was am Schwierigsten zu machen war, weil Socke einfach nicht so sitzen wollte, wie gedacht. Schön, dass es doch zu gut ankommt….

      Ganz herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  3. Mir persönlich gefällt das letzte Bild am besten!
    Ansonsten kommen Deine Bilder teilweise schon sehr nah an die anderen heran!!! Wirklich!!!!!
    Ich mag es ja wenn das Motiv scharf dargestellt wird und der Hintergrund verschwommen ist... Freigestellt nennt sich das, oder?
    Ich habe in 1,5 Wochen auch mal wieder ein Shooting mit Ren und Stimpy.... darauf bin ich auch seeeeeehr gespannt :)

    Viele liebe Grüße
    Steffi mit Ren & Stimpy

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    1. Das ist aber ganz lieb von Dir und freut mich sehr. *rot werd* Ich werde zukünftig mal versuchen Socke durch den verschwommenen Hintergrund besser in Szene zu setzten.
      Ich bin schon sehr gespannt, wie Euer Fotoshooting wird. Mit zwei Hunden ist das natürlich noch einmal viel schwerer…..

      Ganz herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  4. Mir gefallen die Bilder auch sehr gut, ich finde aber nicht, dass du dir hier unbedingt etwas abschauen musst. Der Hauptunterschied zwischen deinen Bildern und diesen wird hier wohl in der Kameraausstattung liegen. Die Bilder sind sehr hell, was auf ein lichtstarkes Objektiv hindeutet und der verschwommene Hintergrund, den Steffi schon angesprochen hat, den ich auf Bildern auch immer unglaublich mag, weil er das Motiv so sehr in den Fokus setzt, erreicht man auch am besten mit einer sehr offenen Blende - Also beides eine Frage des richtigen Objektives und gerade die sehr lichtstarken Objektive mit großer Blende sind sehr teuer. Zum Teil finde ich die Bilder sogar einen Knack zu sehr belichtet, so dass Sockes Fellstruktur auf einigen Bildern gerade in den hellen Stellen etwas untergeht und eine einzige helle Fläche wird. Das einzige, was mir höchstens noch auffällt, ist das Socke hier in den Bildern immer gut zentral plaziert ist, während bei deinem Bildern auch Mal ein Fuß abgeschnitten ist - Aber auch hier ist das eben der Unterschied zwischen "Ich mache ein gezieltes Shooting" und "Ich fotografiere den Hund im Alltag". Wenn man auf einem Spaziergang ist und diesen in Bildern festhalten will, dann schießt man eben Mal drauf los und das ist auch in Ordnung so.
    Abgesehen von den durch Kamera und Objektiv gegebenen Voraussetzungen, finde ich nicht, dass deine Bilder weniger gelungen sind.

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    1. Ich freue mich sehr über Deinen ausführlichen Kommentar. Ich bin ja immer mit einer Brigdekamera unterwegs und habe gar nicht die Chance die Objektive zu wechseln. Ich sollte doch mal auf die Kamera des Socke-nHalters umsteigen.

      Du hast schon Recht, dass der verschwommene Hintergrund einfach besser aussieht. Ein großes Problem sind meine schiefen Bilder und abgeschnittenen Pfoten pp. Das ist wirklich so und ich versuche darauf verstärkt zu achten.
      Auch wenn ich den Alltag mit Socke festhalte und wir nicht immer ein Shooting machen, versuche ich doch mal auf die Platzierung usw. achten.

      Deine Worte freuen mich aber wirklich sehr, denn Deine Bilder sind wirklich immer perfekt….

      Ganz herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  5. Liebe Sabine,

    so ein Fotoshooting haben wir ja auch mit Damon und Laika machen lassen ... allerdings bei uns daheim im Garten. Ich finde, die Bilder sind sehr schön geworden - mir gefällt das Söckchen am Wasser besonders gut.
    Allerdings muss ich ehrlichsagen, ich finde, Du fängst mehr vom Söckchen ein - bei Dir erkennt man ihre unterschiedlichen Facetten besser und auch ihre Stimmung.

    Aber es war sicher ein interessantes Erlebnis - besonders durch die Wolfshund-Kombination.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

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    1. Socke hat das Shooting nicht wirklich gefallen. Die Gründe hatte ich ja oben ausführlich dargelegt. Ich finde, dass man dies auf den Bildern, namentlich auf denen, die ich nicht ausgewählt habe – sieht. Eigentlich eine gute Idee ein Shooting in gewohnter Umgebung zu machen. Doch ist unser Garten nicht fototauglich und Socke würde viel in den Eiben versteckt sein, um die Vorbeigehenden zu verbellen….

      Ich bin natürlich mächtig verliebt in das Söckchen und fotografiere sie sehr viel. Insofern sieht man sie sicher auch in verschiedenen Situationen und Momenten… Ich freue mich aber sehr über Deine lieben Worte.

      Ganz herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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