- oder der 1000. geschenkte Tag -
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| Socke im Sommer 2013 |
Liebe Blogleser,
heute feiern wir den 1000. geschenkten Tag mit unserer lieben Socke.
Seit gut 1000 Tagen wissen wir, dass Socke einen gefäßeinbrechenden Tumor an der Nebenniere hat. Vor 1000 Tagen haben wir uns - nach langer Beratung mit den behandelnden Ärzten, schlaflosen Nächten und vielen vergossenen Tränen - entschieden, den Tumor nicht untersuchen zu lassen, aus Angst, dass bösartige Zellen in die Blutbahn geraten. Eine Operation und Entfernung wäre mein Wunsch gewesen, aber man hat uns aus ethischen Gründen davon abgeraten. Vor 1000 Tagen haben wir uns - unter großen Zweifeln und Ängsten, aber auch Hoffnungen - gegen eine Operation entschieden. Wir behandeln Socke seit 1000 Tagen homoöpatisch. 1000 Tagen voller Freude, vielen Sorgen wegen neuer Erkrankungen, Zuversicht, Hoffnungslosigleit wegen der Diagnose und 1000 Tage voller Liebe, Zuneigung, Fürsorge und ganz viel Dankbarkeit.
Nie hätten wir das gedacht, nie für möglich gehalten und freuen uns so sehr auf Sockes 14. Geburtstag in 16 Tagen.
Wir wünschen uns noch viele geschenkte Tage, gerne noch einmal 1000 Tage....
Heute möchte ich gerne noch einmal einen alten sowie fast ganz vergessenen Beitrag zeigen. Und dabei kann ich mal wieder herrlich in Erinnerungen schwelgen.
Als es um die Anschaffung von Socke ging, informierte ich mich über den Tibet Terrier. Neben vielen Rassebeschreibungen interessierte ich mich etwas mehr für die Geschichten von Tibihaltern. Dabei ist mir eine Geschichte besonders in Erinnerung geblieben, denn dies wäre die Erfüllung meiner Vorstellung von einem Hund gewesen. Dabei betone ich, dass ich meinen zukünftigen Hund so annehmen wollte wie er ist. Ich wollte ihn zu nichts zwingen und seine Bedürfnisse, Vorlieben pp. akzeptieren.
Ich erinnere mich also an einen Beitrag, in dem berichtet wurde, dass einer von zwei im Haushalt lebenden Tibet Terriern immer am Arbeitsplatz saß. Nun ja, er liebte es sogar auf ihrem Schoß seines Frauchens zu sitzen. Mit der Sicht auf den Bildschirm sei es - wegen des vielen Fells - vorbei und auch das Schreiben sein nicht ganz unprobelmatisch und unbequem. Der andere Tibet Terrier würde unter dem Schreibtisch liegen und zwar so, dass die Halterin nicht mehr aufstehen konnte.
So fände ich es auch schön und würde mich freuen, wenn Socke meine Nähe in der Art und Weise suchen würde.
Und recht schnell, wenige Wochen nach Sockes Einzug,
begann Socke unter meinem meinen Stuhl zu liegen, so dass ich nicht mehr aufstehen konnte. Es gibt sogar ein Foto vom ersten Mal und meiner Freude , dass ich aber nicht zeigen möchte, weil man nur mich sieht und wenn ich unkenntlich mache, sieht man auch nicht die Freude. Aber es gibt dieses Foto ....
Und
bis heute liebt es Socke, sich in meine Nähe zu liegen. Hier seht Ihr Bilder aus dem Sommer 2013, die Socke Vorliebe zeigen und mich glücklich machen.
Ich weiß, dass ich Socke nicht weniger lieben würde, wenn sie dies nicht täte. Aber ich freue mich, dass sie es tut und frage mich, ob sie weiß, dass mir diese Geste viel bedeutet.
Viele liebe Grüße
Schön, dass dein Wunsch in Erfüllung gegangen ist. Bei uns liegen die Hunde nicht unterm Tisch. Aber ich bin gar nicht so böse, denn ich bin ein Zappelphilipp und könnte es nicht gut haben, wenn ich mich nicht richtig bewwegen kann.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Auenländerin
Nun ja, wenn ich arbeiten muss, dann kann ich mir es gar nicht leisten immer aufzustehen, wobei ich auch schlecht sitzen bleiben kann.... Zudem liegt Socke auch nur bei mir, wenn ich länger sitzen bleibe. Springe ich öfter auf, ist sie nicht bei mir....
LöschenGanz lieben Dank und viele liebe Grüße
Sabine mit Socke
Wie schön, dass Socke so Deine Nähe sucht wie Du es Dir erhofft hast - wobei ich sicher bin, auch wenn sie es nicht tun würde wärst Du glücklich mit ihr :) Manchmal glaube ich, unsere Hunde wissen was wir gerne hätten - und sie tun viel uns auch diese Wünsche zu erfüllen ... so wie wir es ja auch bei ihnen machen.
AntwortenLöschenLiebe Grüße,
Isabella mit Cara und Shadow
Icg vermute auch, dass Socke merkt, wie sich mich glücklich macht und zeigt das Verhalten regelmäßig... Beim ersten Mal, war es wahrscheinlich reiner Zufall.
LöschenGanz lieben Dank und viele liebe Grüße
Sabine mit Socke
So schön!
AntwortenLöschenWas Tiere einem geben können, verstehen nur die Halter!
Nun ja, so ist es ja immer.... Was man nicht kennt, lebt und liebt, versteht man nicht...
LöschenGanz lieben Dank und viele liebe Grüße
Sabine mit Socke