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Dienstag, 17. Juli 2018

Socke muss gar nichts mehr….

- oder Tag 44 mit der neuen Diagnose –
Socke im Juni 2018


Liebe Blogleser,

eine Diagnose (inoperabler, gefäßeinbrechender Tumor an der Nebenniere) wie wir sie Mitte Mai bekommen haben, hat uns zunächst aus der Bahn geworfen. Wir hatten überhaupt nicht damit gerechnet und waren unendlich traurig. Auch wenn Socke schon 11 Jahre ist und seit vielen Jahren erkrankt ist, ist dies ein Schock. Und auch trotz des Wissens, dass das Leben endlich ist, hätte ich Socke so eine Diagnose gerne erspart.

Keiner kann uns sagen, wie lange es Socke noch gut geht und wie lange wir sie noch an unserer Seite wissen dürfen. Heute sind es immerhin schon 44 Tage mit der neuen Diagnose. Ich bin so glücklich über jeden dieser Tage und wünsche mir noch unendlich viele davon. Socke ist einfach eine unendliche Bereicherung für unser Leben. Sie ist unser Sonnenschein und unsere größte Freude. Sie erfüllt uns mit nachhaltiger Zufriedenheit und ihre Anwesenheit erfüllt uns mit Wohlgefühl. Und wenn ich an sie denke, dann muss ich lächeln. Meistens, denn ab und an kommen mir auch die Tränen……




Ich bin aber zuversichtlich, hoffnungsvoll und positiv. Die homotoxische Therapie wird gerade angepasst und wir sind guter Dinge,  dass es Socke damit noch eine ganze Weile gut gehen wird.

Wie ich aber schon des Öfteren schrieb, hat sich mit der Diagnose viel geändert. Neben dem Geschirr, der neuen Nährstofflösung, dem Vermeiden der Aufschieberei usw., hat sich vor allem meine Einstellung geändert.

Wir haben Socke auch vor der Diagnose nie gezwungen etwas zu tun, was sie nicht wollte. Wenn sie wirklich nicht wollte, was wir von ihr wünschten, dann schaute sie auf eine ganz bestimmte Art und Weise, von unten nach oben und man sah das Weiße in ihren Augen. In diesen Momenten haben wir entschieden, wie wichtig uns das Kommando ist. Mal musste Socke gehorchen, meist aber auch nicht, wenn  es nicht wirklich wichtig war.


Mittlerweile sind wir gnädiger geworden, insbesondere, wenn es nichts wirklich Wichtiges ist.

Ich möchte ein Beispiel nennen und Euch zwei Videos zeigen, die das Miteinander zeigen. Ich war mit Socke unterwegs und nachdem wir mit den Geschäften durchwaren, liefen wir auf dem roten Weg. Der rote Weg war immer unser Trainings- und Übungsplatz.


Also hockte ich mich hin und wollte mit Socke ein paar Tricks üben. Als wir ich den Trick „Relax“ (Hinlegen auf die Seite) sagte, machte Socke es nicht. Sie begann leicht zu hecheln. Ich wiederholte das Kommando „Relax“, aber Socke machte es nicht. Ich entschied mich für ein anders, leichtes  Kommando „Stupps“ und belohnte Socke. Mir ist es wichtig, dass jede Übung mit einem Erfolgserlebnis endet und ich wusste, dass es mit „Relax“ nicht klappen würde.




In einem erneuten Durchgang, begann ich mit „Wink“ und ließ Socke Platz machen.  Ich wiederholte das Kommando „Relax“, doch Socke machte es wieder nicht, begann wieder etwas zu hecheln.

Hier war mir klar, dass es einen Grund geben musste, warum Socke sich nicht seitlich hinlegen wollte und ich entschied mich, dies stillschweigend zu akzeptieren. Es war ja überhaupt nicht wichtig, dass Socke sich hier hinlegte. Ich streichelte Socke über den Kopf und nahm ganz gerührt an, wie sie kurz ihren Kopf in meine Hand schmiegte. Wir haben uns verstanden.




Ich bin  sehr zufrieden und glücklich mit Socke weiter gelaufen. Denn Socke muss hier gar nichts mehr….


Viele liebe Grüße




Kommentare:

  1. Du hast vollkommen Recht. Genießt eure Zeit mit Dingen die ihr wollt und euch Freude machen. Wenn das eine aus irgendeinem Grund eben grad nicht zu Sockes Freude beiträgt...ist so. Ist ja nicht lebenswichtig. Auf solch Dinge würd ich dann auch nicht bestehen.
    lg Becki

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    1. Diese Einstellung leben wir und finden sie auch mehr als richtig. Socke übt eigentlich sehr gerne und daher möchte ich dies eigentlich auch gerne weiter machen, aber alles nur zum Spaß und ohne Zwang. Aber das Köpfchen darf sie gerne öfter in meine Hand schmiegen…

      Herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  2. Ich wünsch euch jeden neuen Tag ein klein bisschen Glück und von den Tagen ganz viele.
    Wauzt Ayka

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    1. Das ist so lieb von Dir und wir freuen uns über Deine lieben Wünsche.

      Herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  3. Ich kann Dich gut verstehen ... so ging es uns ja mit Laika ganz am Anfang. Als sie so schwer krank war und wir nicht sicher waren, ob sie die ersten 12 Monate überhaupt überleben wird - da haben wir auch wenig von ihr verlangt und sie einfach machen lassen, was ihr Freude macht. Genießt einfach alles und macht es so, wie es euch richtig erscheint für Socke.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Cara und Shadow

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    1. Wenn ein Hund krank ist, dann sind eben ganz andere Dinge wichtig. Es ist natürlich nicht schön, wenn der Start ins Leben so verläuft. Wir lassen es ganz entspannt auslaufen und tun, was und gefällt. Sei gewiss, hier läuft es sehr entspannt und mit viel Freude ab.

      Herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  4. Ich kann dich gut verstehen. Ehrlich gesagt leben wir das hier schon immer so. Wenn es nichts ist, was ich möchte, weil es wirklich wichtig ist, dass die Hunde hören, dann machen sie es halt nicht. Leona mag zum Beispiel nicht überall sitzen oder liegen. Meistens überlege ich mir schon bevor ich es zu ihr sage, ob sie das an diesem Platz überhaupt macht. Wenn ich es aber falsch eingeschätzt habe und sie mich dann mit großen Augen nur anschaut, dann mach ich einfach einen anderen Trick. Bisher war es für mich nie wichtig, dass die Hunde sich überall hinsetzen oder legen. Der Rückruf und das Kommando, dass sie was nicht aufnehmen dürfen ist eigentlich das einzige wo ich mich konsequent durchsetze. Das ist aber eine Sache wo ich einfach Angst habe, dass ihnen sonst was passiert. Trotz unserer lockeren Einstellung bekommen wir sehr oft das Lob wie gut erzogen unsere Hunde sind. So schlimm kann es also nicht sein, dass sie oft einfach nur machen was sie wollen.
    Und ich merke auch bei Memory wie man mit einem kranken Tier noch nachsichtiger wird. Memory darf auch gerade ganz viele "Unarten" haben und so wirklich böse sein kann ich doch nicht, weil ich einfach nur foh bin, dass wir sie bei uns haben. Auch wenn sie beim Füttern drängelt.
    Liebe Grüße
    Auenländerin

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    1. Wir haben hier auch immer schon sehr harmonisch mit Socke gelebt. Zum Glück ist Socke ein Hund, der wenig „Ansagen“ braucht und die diese Art des Miteinanders nicht ausnutzt. Eine sehr schöne Situation, die wir alle genießen. mit Sockes Erkrankung im März 2013 änderte sich hier sicher unsere Einstellung zum ersten Mal und jetzt sowieso….

      Ich finde es schön, wie ihr mit Euren Tieren lebt und wünsche auf diesem Wege Memory alles erdenklich Gute.

      Herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  5. Das sind die Vorteile des älteren Hundes: aus vielen "Müssen" werden "Dürfen".
    Liebe Grüsse
    Nadine mit Ciarán

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    1. Zum Glück haben wir diese Situation hier schon viele Jahre und genießen das sehr. Jetzt aber gilt es in ganz besonderem Maße.

      Herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  6. Liebe Sabine,

    ich finde es gut, dass ihr das so macht.
    Für Tiffi gab es und gibt es von Anfang an Sonderregeln, sowohl Zuhause als auch im Gruppentraining in der Hundeschule. Wenn sie eine Übung nicht macht, weil sie ihr Angst macht, dann muss sie nicht.
    Training ist gut und wichtig und Konsequenz ist gut und wochtig. Aber man sollte immer abwägen.

    Liebe Grüße,
    Karen und Tiffi

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    1. Ich denke, einen Angsthund muss man auch anders behandeln, um die Ängste nicht zu verfestigen. Wir haben Socke auch immer viel Freraum gegeben und haben es nie bereut. Und natürlich sind wir jetzt noch wohlwollender geworden.


      Herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  7. Ich finde diese Einstellung toll. Wir sind ja schon immer etwas lockerer bei Lotte gewesen, weil sie ja von kleinauf krank ist. Trotzdem ist sie so lieb und eine ganz treue Seele.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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    1. So eine Krankheit hat eben so eine Wirkung. bei uns hat das auch schon zu etwas Wohlwollen geführt und wir haben es auch nicht bereut.

      Herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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