Dienstag, 2. September 2014

52. Wochen / 5. Woche


  - oder eine rezensierende Sockenrezension -
Quelle : http://monstermeute.wordpress.com/



Liebe Blogleser,


und weiter geht es mit dem Bücherprojekt des Fellmonsterchens. Das 5. Thema lautet….


Diese Rezension! (…ist so viel kunstvoller als das Buch *schmacht* / 
…hat ja wohl den Popo offen! Man sollte sie verbuddeln! 
Mit’m Gesicht nach unten und überhaupt! /  
…hat mich vor dem Bösen bewahrt / 
…hat mir den Weg in den Lesehimmel gewiesen)



Ein schönes Thema, dass ich aber schnell und schmerzlos abhandeln kann. Rezensionen interessieren mich nicht. Eine  Inhaltsangabe genügt mir. Denn ich will ja nicht wissen, was andere Leser von dem Buch halten, sondern ich möchte das Buch lesen und mir selbst eine Meinung über das Buch bilden. Und ich erinnere mich an Bücher, wie die "unendliche Leichtigkeit des Seins",  die ich ganz anders bewerte als viele Autoren von Rezensionen.

Eigentlich könnte ich hier schon aufhören, denn es ist alles gesagt und doch fehlt das Wichtigste. Wo bleibt Socke? Wollte ich doch an dem Projekt gerade mit Bezug auf Socke teilnehmen.




Also  stellt  Euch einmal vor,   es gäbe über unsere Hunde Rezensionen, also  z.B. eine kritische objektive Bewertung von Socke.



Eine Gebrauchsanweisung habe ich ja schon einmal versucht, aber eine Rezension? Dazu bedürfte es einer objektiven Bewertung des Sockemädchens. Da wäre ich schon raus. Na, klar ist sie für mich der tollste Hund der Welt. 


Aber könnte eine neutrale Person dies erledigen? Hat nicht jeder seine berechtigten Vorlieben, was die Rasse angeht? Kennt nicht auch jeder einen  Hund, den er mag oder eben nicht und mit dem er Socke in Verbindung bringen würde? Und wenn man jetzt denkt, die Rassestandards könnten hier zugrunde gelegt werden, so muss ich widersprechen. Auch die Richter haben ihre Vorlieben und würden nicht objektiv rezensieren.


Zweck einer Rezension ist es,  eine Hilfestellung bei der Entscheidung für oder gegen Socke an die Hand zu geben.

Halloooo, Socke gehört uns und da muss sich niemand für oder gegen sie entscheiden. Und wer einen Tibet Terrier möchte, der sollte sich nur bedingt Socke zum Vorbild nehmen. Sie ist schon extrem plüschig und wenig kindertauglich oder sportlich.




Gründliches Wissen über das zu rezensierende Objekt ist wichtig. Aber selbst ich kenne Socke nach fast 4 Jahren noch nicht umfassend. Wie bei dem Post „Socke denkt“ gesehen habt, überrascht sie mich immer wieder mit neuen Dingen.

Schon damit scheint die Rezension unserer Fellnasen, namentlich Socke ausgeschlossen.

Zudem ist für eine gute Rezension - in Abgrenzung zur Inhaltsangabe des Verlages,  die nur zum Kauf führen soll -  negative Kritik wichtig. Denn eine ausschließlich  positive Kritik wirkt unglaubwürdig. Aha, es wird also die Stecknadel im Fell gesucht, damit es nicht wie Werbung klingt. Was ist, wenn Socke aber gefällt und es keine negativen Eigenschaften gibt?


Darüberhinaus gehören Floskeln nicht in eine Rezension.  Wer bei einer Sockebewertung  keine Floskeln wie süß, putzig, plüschig, äußert, der ist kein rezensierender Hundefreund. 
 

Eine gute Rezension rundet der Vergleich mit anderen Hunden, die Socke auf irgendeine Weise ähnlich sind, ab. Nun, das wissen wir alle. Unsere Fellnasen sind einmalig, individuell und erstklassig….




Das Ergebnis ist eindeutig….Eine gute Rezension über Socke kann es nicht geben und wer eine solche schreibt, den sollte man samt seinem Werk verbuddeln! Mit’m Gesicht nach unten und überhaupt!




Viele liebe Grüße


Kommentare:

  1. :-)
    Ein schöner, besonderer Beitrag!
    Wer was gegen Socke schreiben würde, bekäme eh auf die Flossen, so jemand hätte nämlich nicht alle Limetten im Glas. Aber so was tut ja keiner.
    Liebe Grüße
    Die Projektmuddi

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    1. Das freut mich, dass Dir der Beitrag gefällt.
      Und Du glaubst es traut sich niemand etwas gegen Socke zu schreiben? Ich weiß nicht…

      Herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  2. Manchmal frage ich mich, ob uns die Politik nicht rezensiert!? Egal, anderes Thema. Eine Socke ist ebenso wenig zu fassen, wie die Gedanken einer Autorin. Selbst die Analyse einer einzigen, söcklichen Handlungsweise, überforderte alle Rezensenten dieses Erdballs ob ihrer Komplexität ;)

    LG,
    Ralph

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    1. Ach Ralf, Du kannst es immer so herrlich kurz und bündig auf den Punkt bringen….Ja, ich neige dazu auszuschweifen…..
      Die Politik rezensiert nicht, sondern versucht uns etwas vormachen, was man bei normalen Verstand als nicht machbar durchschauen könnte, aber einfach nicht glaubt, dass es so läuft. Nur so am Rande.

      Vielen lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  3. Genial geschrieben und das Motto perfekt umgesetzt, echt klasse!!! :-)
    Und das Foto, also vor allem meine ich das letzte, ist wunderschöööön!
    Liebe Grüße,
    Silke

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    1. Herzlichen Dank, das freut mich sehr * rot werd*

      Viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  4. Wow, das ist mal eine Idee. Wenn ich diesen Post so lese, vielleicht fällt mir doch noch mal was ein, mal schauen. Aber natürlich kann niemand einen Hund rezensieren. Für jeden ist der eigene Hund wohl der Beste und andere Hunde können, auch wenn sie noch so toll sind, da nie mithalten. Vielleicht sollten wir aber mal eine Zweibeiner-Rezension schreiben, da gibt es bestimmt fast überall noch ein paar Verbesserungsvorschläge. :-)

    Wuff-Wuff dein Chris

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    1. Lieber Chris,

      das ist ja klasse, wenn Du auch noch einen Beitrag schreibst. Ich bin gespannt.
      Eine Rezension über mich, besser nicht….Zum Glück gibt es das auch nicht.

      Vielen lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  5. Was für eine gelungene und Söckchen - gerechte Umsetzung des Themas ;) Ich bewundere Deine Kreativität.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

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    1. Auch Dir herzlichen Dank, das freut mich sehr * rot werd*

      Viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  6. Ich bin auch der Meinung, dass man Lebewesen nicht rezensieren kann, selbst innerhalb einer Hunderasse gibt es so viele verschiedene Ausprägungen. Und das ist gut so!
    Bücherrezensionen lese ich dafür sehr gerne, um zumindest eine Ahnung zu bekommen, ob sich ein Kauf lohnt (im Klappentext von Hundetrainingsbüchern ist z.B. nicht immer ersichtlich, mit was für einer Trainingsmethode gearbeitet wird und da bin ich sehr heikel). So oder so muss ich mir dann aber eine eigene Meinung bilden.
    Liebe Grüsse
    Nadine

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    1. Liebe Nadine,

      Du hast natürlich Recht mit dem, was Du schreibst. Ich lese aber auch gerne mal etwas, was mir nicht gefällt oder was ich nachher nicht nutze. Wir gehen immer in die Stadtbücherei. Da macht es auch nichts, wenn es nicht gefällt…

      Vielen lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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