Dienstag, 22. März 2016

Beim Aufräumen in Erinnerungen schwelgen…

-  oder die besten Fundstücke –



Liebe Blogleser,

bereits im letzten September habe ich begonnen, das gesamte Haus aufzuräumen und dabei habe ich einige Schätze entdeckt. Damit meine ich Dinge, die ich eigentlich nicht gesucht oder gar vermisst habe, von denen ich aber froh bin, sie gefunden zu haben. 

Und von einem dieser wiederentdeckten Schätze möchte ich Euch heute berichten.

Es sind die Rasseinformationen aus dem Internet, die wir uns als Entscheidungshilfe für die Anschaffung eines Hundes herangezogen haben. Die Unterlagen stammen vom 09.07.2010. Zur Erinnerung, Socke ist bei uns am 20.09.2010 eingezogen. 






Da der Socke-nHalter und ich langhaarige Hunde bevorzugen, kamen für uns die Rassen Bearded Collie, Polnischer Niederungshütehund (kurz PON) und Tibet Terrier in Betracht. Ich weiß, dass man einen Hund nicht nach dem Äußeren aussuchen sollte, aber ich finde es wichtig, dass man sich über seine Wünsche im Klaren ist. Was für ein Glück, dass der Socke-nHalter und ich die gleichen felligen Vorlieben teilen.  




Der Socke-nHalter machte sich auch auf und besuchte die Tierheime. Ich hätte dies nicht gekonnt. Einen Hund, der ihn ansprach, zu dem er sich hingezogen fühlte, fand er dort nicht.

Also ging die Suche in Internet weiter und wir blieben beiden zunächst ausgesuchten Rassen.

Der Bearded Collie war mir zu groß. Wenn ich überlege, dass er bis zu 30 kg wiegen kann, so schreckte mich das ab. Was wäre, wenn ich den Hund mal die Treppen hinauf oder herunter tragen oder den Hund ins Auto tragen müsste. Apropos Auto, ich fahre Mini, wie bitte sollte ich diesen Hund in mein Auto bekommen? Natürlich findet man immer Mittel und Wege, wenn man sich in einen Hund verliebt hat und man kauft sich auch ein anderes Auto. Aber so schön ich diese Hunde mit der wenig aufwendigeren Fellpflege auch finde, waren Größe und Gewicht Kriterien gegen diesen Hund. 


Dem Socke-nHalter hingegen war der Tibet Terrier mit etwa 13 kg und einer Schulterhöhe  von 40 cm zu klein und hielt ihn für einen Frauenhund. Nun ist der PON aber auch nicht wesentlich größer als der Tibet Terrier, so dass dieses Kriterium wohl nicht ausschlaggebend sein dürfte.  Gegen den PON sprach für mich, dass er seinen Hüteauftrag sehr ernst, manchmal wohl zu ernst nimmt, dass er gerne durch die Natur streift und zwar gerne ohne seinen Halter und er die Leine nicht mag. Zudem ist es sehr schwer einen PON zu bekommen, da es nicht viele Züchter oder PONs in Not  gibt.




Im Ergebnis blieb nur die Rasse des Tibet Terriers, der als Glücksbringer galt, daher nie verkauft, sondern nur verschenkt wurde und „little people“ genannt wurde. Ein Hund, der nahezu keinen Jagdtrieb hat, eine enge Bindung zu seinen Menschen aufbaut und eine lange Lebenserwartung von in der Regel 17 Jahren hat.

Das Ergebnis der Suche unseres Hundes kennt Ihr ja. Und die nun entdeckten Unterlagen haben wir nun sorgfältig in unseren Erinnerungsordner geheftet. Schön, dass sie dort nun als Beginn unseres Lebens als Hundehalter abgelegt sind.


Weitere Beiträge für unsere Entscheidung, dass  Socke letztendlich bei uns einzog, findet Ihr hier, hier  und hier


Viele liebe Grüße


Kommentare:

  1. Liebe Sabine,
    ich habe es noch nie geschrieben auf unserem Blog, aber wir hatten auch mal einen Tibet-Terrier. Unsere Aisha war der einzigste Rassehund, der bei uns lebte. Über 16 Jahre hat sie uns begleitet und war bis ins hohe Alter eine gesunde, fröhliche Hündin.
    Solche wiederentdeckten Schätzchen rufen immer wieder schöne Erinnerungen hervor. Bevor ein Hund bei uns einzog habe ich auch immer die zukünftige Größe und das Gewicht bedacht. Ich denke das sind wichtige Kriterien.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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    1. Ja, wir waren ganz überrascht und sofort fing das Erinnern ein. Weißt Du noch damals? Ach, das war wirklich schön.
      Wir haben uns natürlich schon länger Fragen um die Anschaffung eines Hundes gemacht. Das war aber die heiße Phase, wo es konkret um die Rasse ging. Der Socke-nHalter hätte auch einen wuscheligen Mix genommen. Ich hatte aber Sorge, ob ich damit klarkomme. Heute sehe ich das etwas entspannter, aber nur etwas?

      Oh, Ihr hattet einen Tibi. Ich liebe diese Rasse sehr und freue mich, dass ihr sie auch kennenlernen durftet. Habt Ihr noch ein Foto von Aisha, das Ihr mal zeigen könntet. Ich würde mich freuen…

      Herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  2. Socke ist ein Frauenhund - und jetzt spielt und schmust der Sockenhalter doch auch ausgiebigst mit ihr. Ja, so ändern sich die vorschnellen Ansichten zu einem Hund ganz schnell, wenn er erst mal das Herzchen im Sturm erobert hat. Vielen Dank für den schönen Einblick in eure Anfänge als Hundehalter.

    Wuff-Wuff euer Chris

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    1. Du bringst es auf den Punkt, Chris. Genauso ist es nämlich… Im Übrigen freuen wir uns, wenn Ihr so lieb Anteil nehmt an unseren Erinnerungen und dem Füllen unseres Tagebuches.

      Herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  3. Aha, alles was größer ist als Socke geht nicht in den Mini. Na ja, der Mini ist aber nun nicht mehr wirklich ein Mini. Das würde gehen. Aber so habt ihr auch eine schöne Wahl getroffen. Und so ein PON ist auch ganz schön anstrengend.
    LG aus Otti
    Michael

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    1. Ja, das ist ein echtes Problem, wo ich doch bei Sockes Anschaffung gerade den normalen Mini bekommen hatte. Jetzt gibt es die lange Version und es ist nicht gerade eine Platzoase. Wenn jetzt der Hund des Kollegen gemeint ist, dann muss ich wiedersprechen. Ich habe ihn auf einem Seminar kennengelernt und fand ihn super. Und einen Fehltritt darf man sich erlauben… ;o)

      Neben Boy, einem Rüden, den wir beim Gassigehen getroffen haben und der eher unauffällig war, kenne ich keinen PON. Leider ist die Rasse wirklich nicht weit verbreitet….

      Herzlichen Dank und viele Grüße
      Sabine ZN

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  4. Hihi, da musste ich schmunzeln, als ich des Sockenhalters Statement las: Frauenhund. Tja, so kann es gehen. Ich finde es gut und wichtig, dass ihr euch vorab so viele Gedanken zu der Rasse gemacht habt. Ja, natürlich kann man auch losgehen und sich einen Hund nach „Gefühl“ aussuchen, aber gerade wenn es der erste Hund ist, sollte er vielleicht gewisse „Kriterien“ erfüllen. Das war bei uns ja auch ähnlich und wenn es nach meinem Partner gegangen wäre, wäre es definitiv ein reinrassiger Labrador geworden. Zum Glück ist Moe so ein Herzensbrecher und hat das Herrchen ganz ohne meine Mithilfe überzeugen können.

    Liebe Grüße
    Nicole

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    1. Nun, ich denke die meisten Hundehalter informieren sich über die Rasse, die man sich wünscht. Bei uns war die Auswahl recht überschaubar und es reduzierte sich sehr schnell auf den Tibet Terrier. Für mich ein Glück und heute ist der Socke-nHalter auch von der Rasse überzeugt. Zum Glück.
      Ich freue mich, dass Ihr Euch auf Moe einigen konnte, denn es ist schon wichtig, dass beide Halter mit dem Hund einverstanden sind. Schließlich kann es immer Situationen geben, in denen nur einer für den Hund sorgen muss. Da sollte die Chemie schon stimmen.

      Herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  5. Das ist sehr spannend zu lesen und schön das ihr sowas aufgehoben habt :) Bei uns wäre auch fast ein Hund mit längerem Fell eingezogen, ein Briard. Aber tja wie das Leben eben manchmal so spielt :)

    LG Lily

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    1. Briads finde ich auch toll, aber auch diese Rasse ist mir zu groß... Hier ist schon meine Wunschrasse eingezogen...

      Herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  6. Puh, zum Glück konntest du den Socke-nHalter noch überzeugen!
    Liebe Grüsse
    Nadine & Zingara

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    1. Ich glaube die richtige Überzeugungsarbeit hat Socke geleistet. Bei unserem ersten Treffen, hat sie sich vor den Socke-nHalter gelegt und ließ sich den Bauch kraulen. Wer kann da schon widerstehen.

      Herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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