Donnerstag, 30. Mai 2013

Tierkommunikation

- ein Bericht von der Fortbildung -

Quelle:Foto Tierkommunikation

Liebe Bloggleser,


es ist ganz schwierig, von der Fortbildung zu berichten, da viele Übungen gemacht wurden und wenig Theorie vorgetragen wurde. In der Regel gab es nur ein paar einleitende Sätze zum Thema. Selbstverständlich besteht die Möglichkeit zu den Themen die Skripte anzufordern.

Wir waren 9 Teilnehmerinnen und ein Teilnehmer. Einige davon waren in der Ausbildung zur Tierheilpraktikerin, einige arbeiteten bereits seit Jahren im Bereich der Isotherik.
Und dann kam ich als Juristin, als Kopfmensch, fühlte mich schon sehr fehl am Platze.Aber jeder von uns hat die Fähigkeiten zur Tierkommunikation, sie sind halt nur präsent.

Eines hatten wir aber alle gemeinsam, wir hatten oder haben Hunde bzw. Katzen.

Die Bücher von Penelope Smith und Martha Williams wurde als Grundlage des Vortrages genannt. Dozentin war Frau  Britta Franke. Ich fand sie toll.


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Nach einer Vorstellungsrunde, berichtete  Frau Franke, wie sie zur Tierkommunikation gekommen sei.Dann wurden die Möglichkeiten der Kommunikation mit Tieren besprochen, nämlich durch Übersendung von Worten, Farben, Bildern, Emotionen.

Dabei gilt: Die Energie folgt der Aufmerksamkeit und dem Willen.

In einer ersten Übung sollten wir erfahren, was Worte mit uns machen. Was empfinde ich bei Worte wie Wut, Angst…Ich leider nichts. Ich sehe eine Anzahl von Buchstaben, die Qualifizierung als Substantiv, aber ich fühle nichts dabei. Nur in Verbindung mit einer Situation, mit einem Namen kann ich etwas fühlen.

Wichtig ist, dass man sich ein eine ruhige Stimmung begibt, ggfls. hilft es dabei sich zu sagen: ich bin ganz ruhig…...

Quelle:
animaltopia


In einer weiteren Übung sollten wir uns untereinander Farben und Lieblingsorte zusenden. Dabei war man immer in der der Rolle des Senders und des Empfängers. Witzig war, dass bevor ich die Augen schloss, um meinem Empfänger die Farbe schwarz zu senden,  schaute ich zum Fenster hinaus und blickte auf einen sattgrünen Baum. Vielleicht habe ich mehr an dem Baum gedacht als an schwarz, oder der Anblick des Baumes hat mehr Gefühle übermittelt, denn es wurde grün empfangen.

Nun war schon die erste Pause und wir sollten unseren Haustieren, Liebe und Zuneigung senden. In der Pause rief ich zu Hause an und mein Mann berichtet mir, dass Socke plötzlich aufgesprungen sei umherlief und bellte. Zwar habe es draußen ein Geräusch gegeben, aber das habe es im Laufe des Vormittags mehrfach gegeben und so habe Socke nicht darauf reagiert.

Nach der Pause ging es um die Beseitigung von Blockaden, die bei der Tierkommunikation bestehen könne. Sich die Blockaden vor Augen führen und mit einer gegensteuernden Affirmation beseitigen.

Dann wurde vom Mantra des Mitgefühls des weißen Bodhisattva Avalokiteshvara  gesprochen. Om mani peme hung hri. Om, Juwelen-Lotus.
Im tibetischen Buddhismus zeugen die ersten sechs Silben für die  grundlegende Haltung des Mitgefühls. In ihrem Rezitieren formuliert sich der Wunsch nach Befreiung aller Lebewesen  aus dem Kreislauf der Wiedergeburten. Ein solches Mantra ist 108-mal zu wiederholen.

Dies habe ich zwar nicht auf der Fortbildung gelernt, aber wusstet Ihr, dass die Buddhisten glauben, dass schlechte Menschen, wie Diebe und Lügner als Hunde wiedergeboren werden….

Dann ging es um „Schamanismus“. Dieser ist nicht zwingend für die Tierkommunikation von Nöten, aber ist ein Weg für die Kommunikation. Schamanismus gilt als traditionelles Heilsystem und ist Glaubensvorstellung und  eine spirituelle Praktik der Schamane. Es wurde dargelegt, dass man im Schamanismus davon aus geht, das es eine Mittelwelt gibt, in der wir leben und eine Unterwelt.

Es folgte eine Reise  in ein Tier, eine Reise durch die  Elemente, wobei der Flug als Adler für den Verstand,  das Schwimmen  als Fisch für Gefühle, der Aufenthalt am Strand in der Sonne und der Lauf durch ein Feuer für Aktivität stand und die Erdkuhle für die Körperlichkeit. Zum Ende hin, sollte man mit den Tieren, die uns in einem Wald begegnen Kontakt aufnehmen.

Für die Tierkommunikation kann es hilfreich sein, in das Tier zu reisen, um es besser zu verstehen.

Zum Ende des Tages erfolgte der Abstieg in die Unterwelt, in der Hoffnung sein Krafttier zu finden.  Diese begleiten uns ein Leben lang und ist mit unserer persönlichen Kraft verbunden.  Es kann Dir in allen Lebenslagen und damit auch bei der Tierkommunikation helfen. Ich habe es nicht gefunden, aber die Reise war sehr entspannend.

Sehr müde ging es dann nach Hause und früh ins Bett. Dabei hat der  Gang in die Unterwelt keine bösen Träume entfacht. Die sei beim  Schamanismus nicht möglich, da er immer nur dem Wohle des Reisenden dient. Aber was so mancher Teilnehmer erlebte, ist  unvorstellbar, rennende Bären um Brunnen, reiten auf Schimmeln mit dem eigenen Hund,  hinter dem Krafttier herlaufen, um es zu erkennen….

Am nächsten Tag erfolgte zur Einstimmung noch mal eine Reise in ein Tier und dann begannen die praktischen Übungen.

Der Reihe nach gab jeder Teilnehmer ein Foto des Haustieres herum und wir alle  versuchten mit diesem Tier zu kommunizieren. Der Halter konnte uns bitten eine  Frage an sein Tier zu stellen.

Wichtig ist, dass man ruhig ist, sich das Tier vorstellt, seine Energien übermittelt und dann mit einem Smalltalk beginnt, so zusagen nicht mit der Türe ins Haus fällt. Es gilt sich am Ende zu bedanken.

Ich habe dabei oft nur ein Gefühl gehabt, eine Kommunikation, wie meine Freundin Dörte es erleben konnte, kam nicht so oft zustande. Doch stimmte dieses Gefühl mit den Ergebnissen der übrigen Teilnehmer überein.   Es war aber erstaunlich, was die Teilnehmer oft von dem Tier und seinem Halter erfahren haben.

Die Zeit raste dahin und so kamen vier Teilnehmer nicht mehr zum Zug. Leider waren meine Freundin Dörte und ich dabei. Wir waren enttäuscht und ich bat Frau Franke mit Socke zu kommunizieren und sie zu fragen, ob sie Schmerzen habe. Sie antwortete mir, dass der Schmerz im Bauch im Moment im Bauch erträglich sei, aber im Kopf habe sie Schmerzen. Dies sollten wir der Heilpraktikerin mitteilen. Es könne sein, dass das von den Medikamenten kommt.

Was Frau Franke nicht weiß, ist, dass Socke ja noch den Zeckenkopf über ihrem Lid hat. Und ich frage mich, ob die Schmerzen von dem Haargummi oder der Spange kommt, die Socke immer trägt oder ob ich das Zeckenmittel beim letzten Mal zu hoch angesetzt habe…

Wenn ich die Fortbildung Revue passieren lasse, glaube ich, dass man mit Tieren kommunizieren kann. Ich glaube aber auch, dass ich noch weit davon weg bin, dass ich viel an mir arbeiten muss. Ich überlege, ob ich an weiteren Übungsabenden Tierkommunikation bei Frau Franke teilnehme. Sicher werde ich versuchen mit den Erkenntnissen mit Socke zu kommunizieren und vielleicht – mit ein bisschen Übung – gelingt mir dies. Eine Kommunikation mit fremden Tieren schließe aber für mich aber erst mal aus.

Aber es war ein tolles Wochenende und eine Reise in eine andere Welt.


Viele liebe Grüße

Sabine mit Socke

Kommentare:

  1. Liebe Sabine,

    da hast Du ja ein aufwühlend ereignisreiches Wochenende hinter Dir.

    Nun, ich kenne solche Kurse. TK alleine "überfordert" die meisten Teilnehmer ja schon, aber gleich noch mit Schamanismus angereichert, das ist schon starker Tobak. Zwei Tage sind ja schon für eines dieser Gebiete nicht wirklich ausreichend.

    Schade auch, dass Ihr nicht mehr drangekommen seid. Ich finde immer, ein Kursleiter sollte sein Timing ein wenig im Griff haben. Das hat Frau Franke ja auch sicherlich nicht zum ersten Mal veranstaltet.

    Ich an Deiner Stelle würde mir für Socke ein Gespräch "aufzeichnen" lassen, wenn Du denkst, dass es Dir weiterhilft. Auch gestandene TKler geben gerne zu, dass es am schwierigsten ist, mit ihren eigenen Tieren zu kommunizieren. Da ist man einfach zu dicht dran und nicht vorbehaltslos genug. Zum Üben sind deshalb fremde Tiere, die Du nicht kennst, am besten geeignet.

    Wenn Du magst, ich habe noch eine gute Adresse in petto, die ich Dir empfehlen könnte.

    Knuddel Socke von mir (ganz real)

    Andrea

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    1. Sockenhalterin SabineMai 31, 2013

      Liebe Andrea,

      ich habe mit Socke schon mal ein TK machen lassen und daher war das Thema nicht neu. Ich fand es auch nicht schlimm, dass uns alles vorgestellt wurde, denn wenn man dies weiter machen möchte, wird man zwingend weitere Kurse besuchen müssen. Und Frau Franke biete einmal im Maonat einen Übungsabend an. Ich danke Dir aber für Dein Liebes Angebot.

      Ich denke, dass ich mir jetzt erst mal ein wenig Literatur beschaffe und dann entscheide wie es weiter geht.

      Vielen Dank für deinen lieben und kritischen Kommentar und ganz herzliche und liebe Grüße

      Sabine mit Socke

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  2. Hui - wie ein Aufbruch in eine ganz fremde Welt liest sich dein Bericht, aber sehr interessant.

    Liebe Grüße und eine gute Reise - Monika mit Bente

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    1. Sockenhalterin SabineMai 31, 2013

      Liebste Monika, liebste Bente,

      ja eine andere Welt, die sicher nicht jeder bereisen will, die mich aber reizt und in Anbetracht von Sockes Gesundheit vielleicht auch weiter bringt. Im übrigen finde ich Reisen an die See oder die Berge auch sehr erholsam und schön.

      Viele liebe Grüße

      Sabine mit Socke

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  3. Liest sich sehr interesseant - zumal ich bei dem Begriff "Tierkommunikation" auf der völlig falschen spur war. Habe ich doch angenommen, es handle sich darum, wie Tiere miteinander kommunizieren, also beim Hund weniger verbal als körperlich.

    Für zwei tage finde ich die Themen ehrlich gesagt zu umfangreich. Aber vielleicht geht es weiter mit einem Fortsetzungskurs?

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  4. Sockenhalterin SabineJuni 01, 2013

    Liebe Tatjana,

    Du hast Recht. Es war sehr viel, aber einmal im Monat gibt es einen Übungsabend...

    Viele liebe Grüße

    Sabine mit Socke

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  5. Schön, dass du ähnliche Erfahrungen im Kurs gemacht hast, wie ich. Mir hat sich mein Krafttier ja völlig unvorbereitet gezeigt. Ich bin auch noch unentschlossen, wie es mit dem Thema bei mir weiter geht! Ein schöner Beitrag!

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