Freitag, 5. Januar 2018

Die Tage zwischen den Jahren…..

-  oder unsere Flucht nach Nordfriesland in mehreren Teilen -



Liebe Blogleser, 

ich möchte nun gerne von den Tagen zwischen den Jahren berichten und, obwohl es in diesem Jahr nur wenige Tage waren, sind doch einige Bilder entstanden, die hier als Erinnerung gezeigt werden sollten.  Mit dem heutigen Beitrag beginne ich etwas textlastig, um einiges zu erklären, aber in den nächsten Tagen werde ich recht viele Bilder zeigen.  Versprochen. 

Wenige Tage nach den Feierlichkeiten begann unsere Flucht vor der Silversterknallerei. Ich hatte schon oft erwähnt, dass bei uns ab dem Zeitpunkt, dass die Knallkörper verkauft werden, diese auch zu jeder beliebigen Tages oder Nachtzeit gezündet werden.

Socke hat im Haus weniger Probleme damit, aber sie verweigert bei der Knallerei die Gassigänge. Schon der Geruch in der Luft, nimmt ihr den Drang ihre Geschäfte zu erledigen. Knallt es dann sogar noch, geht gar nichts mehr. Socke sucht mit eingekniffener Rute Schutz hinter meinen Beinen und ergreift kurze Zeit die Flucht nach Hause.

Da der Verkauf ab dem 28.12. eines jeden Jahres beginnt und die Knallereien mindestens bis zum 02.01. des Folgejahres andauern, ist der Zeitrahmen einfach zu lang und wir ergreifen die Flucht.





Auch dieses Mal ging es für uns nach Nordfriesland, wobei ich sagen muss, dass die Knallerei dort bedauerlicherweise auch zunimmt. Bereits am Freitagabend wurde unser Gassigang um das Ferienhaus durch das Zünden einer Rakete abrupt beendet. An die Erledigung der Geschäfte war bei Socke nicht zu denken. Gerade die Feriengäste, die in der näheren Umgebung wohnten,  brachten reichlich Zündstoff für die Silvesternacht mit.





Zudem hatten wir wirklich kein schönes Wetter. Es hat nahezu ununterbrochen geregnet. Teilweise gab es Hagel oder es schüttete wie aus Eimern, es war windig und sehr kalt. Spaziergänge auf dem Deich hinter dem Haus mussten nach kurzer Zeit abgebrochen werden und unterhalb des Deiches verlegt werden. Der Regen hatte die Deiche zudem aufgeweicht, so dass ich – trotz festem Schuhwerk – keinen Halt mehr fand und mich sehr unsicher fühlte.

Ich selber kann zudem die Kälte nicht mehr gut vertragen. Ich friere sehr schnell und bin nach einer Stunde wirklich fix und fertig. Da helfen keine warmen Gedanken, keine warme Kleidung oder die Ablenkung durch die wunderschöne Landschaft. Die Haut im Gesicht brennt und tut weh, wenn der Regen oder der eisige Wind eine Stunde ins Gesicht geblasen wird, bin ich genervt. Von der Sichtbeeinträchtigung als Brillenträgerin möchte ich gar nicht sprechen. Und auch Socke kann die feuchte und nasse Luft mit ihrer Herzerkrankung  - von der ich noch berichten will - nicht mehr vertragen.  Sie beginnt fürchterlich zu husten, was besonders beim Heimkommen ins warme Haus, geschieht. Nicht zuletzt kann der Socke-nHalter, dessen Knie auch keine Freunde dieses Wetters sind,  nicht an den Strand, so dass wir hier nur drei Strandbesuche, zwei Deichspaziergänge und einen Ausflug nach Husum verzeichnen können. Ein Ausflug zum historischen Hafen scheiterte in diesem Jahr an dem Weihnachtsmarkt, der zwischen den Tagen öffnete und zu Massenansammlungen führte, die bei uns zu Beklemmungen führten.

Jetzt hört sich das alles ganz negativ und schrecklich an, aber wir haben die Tage dennoch  genossen. Wir haben uns ausruhen können und Socke hat die Zeit im Haus wunderbar mit ihren Spielis verbracht.






 








Wir haben uns unter anderem mit Isabella zum Kaffeetrinken getroffen, wo ich nicht nur den zauberhaften Shadow kennenlernen durfte. Ich  habe meinen Gewinn vom Dreckspatzenwettbewerb persönlich in Empfang nehmen können.  Von all den schönen Dingen werde ich in den nächsten Tagen berichten und unsere liebsten Fotos zeigen. Dabei berichte ich nicht chronologisch, sondern eher, wie es mit den Bildern passt.

Sofort nach unserer Ankunft, die sich verzögerte,  fuhren wir an den Strand von Sankt Peter Ording, damit Socke nach der langen Reise erst einmal ihre Pfoten vertreten kann. Es regnete nur leicht, doch setzte schon die Dämmerung ein, so dass es keine weiteren Fotos mehr gibt. Witzig war, dass wir einen Tibet Terrier und sein Rudel aus unserem Rasseforum trafen. Man stellt immer wieder fest, wie klein die Welt doch ist, wenn es um die Flucht vor Silvester geht.







Dann ging es erst einmal einkaufen und richteten uns ein.

Der nächste Morgen begann recht früh zur ersten Gassirunde auf dem Deich. Doch wie schon oben beschrieben war es dort sehr, sehr kalt und rutschig, so dass wir den Deich verließen und unterhalb des Deiches unseren Spaziergang fortsetzten.









Jetzt habe ich schon wieder so  viel geschrieben, dass ich Euch hiermit erlösen möchte. Ich werde gerne morgen berichten, was wir an den weiteren Tagen noch erlebten und unternahmen.


Viele liebe Grüße

Kommentare:

  1. Och nöööö! da flüchtet ihr vor der Silvesterknallerei und dann holt sie euch in Nordfriesland ein. Da hatten andere Feriengäste aber ganz schön aufgerüstet. Obwohl es bei euch zu Hause bestimmt noch schlimmer war. Ihr habt bestimmt das beste draus gemacht und ich bin gespannt was ihr alles erlebt habt.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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    1. So ist es und ich habe das auch von anedern Urlaubszielen zum Beispiel an der Schlei gehört. Hier soll es sogar ruhiger gewesen sein. Aber wenn Hunde kein Problem mit Ffeuerwerk haben, dann achtet man vielleicht auch nicht so genau darauf. Ih weiß es nicht, weiß aber nicht, was wir im nächsten Jahr tun sollen.

      Ganz lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  2. Ich glaube wir Hunde müssen demnächst eine Unterschriftensammlung organisieren. Das mit der Knallerei gehört echt verboten - jawohl ja, jawohl ja, jawohl ja.
    Nun bin ich sehr gespannt was ihr da hoch oben noch alles erlebt habt.
    Ayka

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    1. Wir sind auf hjeden Fall dabei....

      Dabei könnte ich mirein Silvester ohne Knallerei auch nicht vorstellen, aber bitte an einem zentralen Ort, zum jahreswechsel und der Pflicht die Hinterlassenschaften auch wieder aufzuräumen.

      Wir werden berichten....

      Ganz lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  3. Gibt es überhaupt noch irgendeinen Ort, wo es keine Silvesterknallerei gibt?! Bei uns hat es sich immerhin auf den Silvesterabend beschränkt. So ein Ausflug tut aber natürlich trotzdem gut.
    Liebe Grüsse
    Nadine mit Ciarán

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    1. Icch weiß es nicht, denn selbst in naturschutzgebieten, wie der Lünebürger Heide wurde sehr viel geknallt. Dabei achtet auch niemand auf die Reetdächer.

      Ganz lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  4. Ich habe schon vermutet, dass ihr wieder über den Jahreswechsel weggefahren seid und freue mich auf die Bilder. Schade, dass die Knallerei aber auch dort inzwischen zugenommen hat. Das ist immer so eine Angst von mir, denn ich habe ja auch schon das eine oder andere Mal nach Ausweichmöglichkeiten geschaut. Aber an Silvester ist alles schon so teuer und wenn dann die Gefahr besteht, dass die Nachbarn eifrig vor sich hin knallen, dann haben wir leider garnichts gewonnen. Dass das Wetter nicht so recht mitgespielt hat ist auch schade, aber gutes Wetter gibt es ja in letzter Zeit leider nirgendwo.

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    1. Deine Angst ist berechtigt... Man weiß es heute wirklich nicht mehr. Aber bei uns ist wes wirklich auch ganz schlimm, so das sogar die Nachbarn mit kleinen Kindern fliehen...

      Ganz lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  5. Ach schön, so eine Flucht. Vorallem an die Nordsee! Aber schade, dass es trotzdem nicht die perfekte Flucht war.

    Ich bin auf mehr Erzählungen gespannt, die Nordsee ist mein liebstes Ziel.

    Liebe Grüße!

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    1. Ich gebe zu, dass ich Sankt Peter Ording sehr liebe, aber ansonsten ist die Nordsee nicht meins... Die Deiche und die Ebbe sind nicht so meins.... Ich bin totaler Ostseefan. Dort ist der Wind auch nicht so hart und die See ist immer da. Rügen hat mir ganz besonders gut gefallen...

      Ganz lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  6. Tatsächlich liest sich euer Urlaub im ersten Moment echt nicht schön. Aber ich kann es bestätigen, auch hier in Friesland wird ordentlich geknallt. Einsame Berghütten müssten einfach besser erreichbar sein für soetwas :( Aber ich freue mich, dass ihr dennoch ein bisschen friesische Luft genießen konntet :D

    Liebste Grüße
    Dani mit Inuki und Skadi

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    1. Nun, in den letzten zwei Jahren hielt sich die Kanllerei in Grenzen. Schade, dass in Friesland so viel geknallt wird. Bekannte aus Ostfrieland berichten auch von schlimmen Zustände, so dass sie im nächsten Jahr wohl fliehen wollen...

      Wir haben die Zeit genossen und sind so begeistert von SPO...

      Ganz lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  7. Zum Glück wird bei uns recht wenig geknallt. Zwar dafür, dass man es bei uns eigentlich gar nicht darf doch immer noch recht viel, aber deutlich weniger als dort wo wir vorher gewohnt haben. Für die Hunde im Haus war es dieses Jahr mit Ausschleckspielsachen (wir haben übrigens das selbe wie Socke hier auch) gut aushaltbar und die Ponys waren zwar besorgt, aber die Panik hielt sich zum Glück in Grenzen.
    Schade, dass ihr mit eurer Flucht kein Glück hattet. Ich verstehe das alles sowieso nicht. Ich denke auch immer an die armen Wildtiere, für die das auch ganz schrecklich sein muss.
    Socke auf dem Deich sieht auch toll aus.
    Liebe Grüße
    Auenländerin

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  8. Bei uns ist ja im letzten Jahr recht wenig geknallt worden - in diesem Jahr war es auch deutlich mehr. Es ist wirklich schade, dass einem auch die letzten Rückzugsmöglichkeiten genommen werden.
    Das Wetter hier war natürlich auch nicht das Beste - wie gerne hätten wir euch einen noch schöneren Urlaub gewünscht.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Cara und Shadow

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