Montag, 6. Juni 2016

Büroalltag....

- oder Socke geht nicht mit ins Büro -



Liebe Blogleser,

vor zwei Wochen habe ich Socke nach ganz langer Zeit, also nach drei Jahren,  mal wieder mit ins Büro genommen. Ich wollte eine Arbeit fertig bekommen und plante dafür etwa 4 Stunden ein. 




Also Sockes Henkelmännchen für die Arbeitszeit gepackt und los ging es….





Socke hat das ganz gut gemacht. Zwar bellte sie am Morgen zweimal im Büro, doch dann blieb sie still. Schlimmer war, dass sie sich von der Fotoaktion meines Kollegen erschrecken ließ. Das Bild meines lieben Kollegen von Socke seht Ihr hier…..

Im Übrigen konnte sie sich  - während ich arbeitete - gut entspannen und schlief unter dem Schreibtisch.




Eigentlich ist das Mitbringen von Hunden bei uns im Dienst nicht gestattet. Früher war es mal erlaubt. Diese generelle Erlaubnis wurde dann eingeschränkt und man musste das Mitbringen von Hunden anmelden. Vor kurzer Zeit wurde auch dies verboten, wobei im Notfall das Mitbringen des Hundes ausnahmsweise gestattet werden kann. 

Ich habe Socke in den fast 6 Jahren, in denen sie bei uns lebt, höchstens viermal mit ins Büro genommen. Seitdem Socke erkrankt ist, war sie nicht mehr dabei. Ich hatte mir zwar mal die Erlaubnis geholt, hatte aber dann das Glück, dass Socke doch betreut werden konnte.

Ich finde es toll, wenn man seinen Hund mit ins Büro nehmen kann und ganz entspannt seine Arbeit verrichten kann. Ich finde es super, wenn die Kollegen den Hund akzeptieren, vielleicht sogar mehrere Hundehalter zusammen die Mittagspause mit ihren Fellnasen verbringen können. Ich finde es klasse, wenn sich Hunde im Büro wohlfühlen, entspannen können, den Arbeitsalltag bereichern und Arbeitsprozesse nicht behindern. Über die Vorteile von Hunden am Arbeitsplatz wurde schon oft geschrieben und die Arbeit des Bundesverbandes Bürohund dürfte auch bekannt sein. Auch auf vielen Blogs, wie zum Beispiel bei der lieben Isabella konnte man lesen, dass die Hunde ihren Alltag als Bürohunde gut meistern.

Auch wenn ich Socke gerne bei mir habe, bin ich froh, dass mich Socke nicht tagtäglich ins Büro begleiten muss, aber im Notfall mitkommen darf. 


Die Gründe dafür sind vielfältig und ich möchte nur Einige nennen.

  • Ich muss, wenn ich Socke mit in den Dienst nehme, mit dem Auto fahren. Da ich ins Ruhrgebiet fahre, ist die Autofahrt lang (ca. 80 km eine Strecke), für mich persönlich anstrengend und mit vielen Staus verbunden.  Am Abend fällt es mir dann schwer, mich zu konzentrieren und das macht die Autofahrt für mich einfach zu gefährlich. Insoweit fahre ich mit dem Zug und das könnte ich mit Socke nicht.

  • Socke braucht ihre Routine, ihre recht festen Fütterungszeiten, Medikamentengabe und – wegen der Kortisiongabe – mehrere Gassigänge. Die dazu nötigen Pausen würden die  Arbeitszeit natürlich verlängern. Der Arbeitstag würde also noch länger und die Heimatfahrt noch anstrengender.
  •  
  • Zudem arbeite ich zentrumsnah in einer Großstadt, wo die Gassigehmöglichkeiten recht begrenzt sind.

  • Im Sommer ist es in meinem Büro sehr warm. Es gibt keine Klimaanlage und das Büro verfügt über Teppichboden, der die Wärme speichert. Das möchte ich Socke nicht zumuten. Inwieweit hier unsere Kühldecke helfen würde, kann ich schlecht einschätzen. Hier zu Hause und bei meinen Schwiegereltern kann sie auf kühlen Bodenfliesen liegen und in der Betreuung liegt sie den ganzen Tag im Garten. Das finde ich für Socke viel schöner. Es wird dort mit Socke gespielt, es wird geschmust und Gassi gegangen. Dieses "Entertainment" kann ich im Dienst nicht leisten. An den Tagen, an denen ich zuhause arbeite, mache ich regelmäßige Pausen, um Socke gerecht zu werden. Zwar verlängert dies meinen Arbeitstag, doch erspare ich mir die dreistündige Fahrt in den Dienst bzw. nach Hause….

  • Und auch wenn Socke wirklich lieb ist und bei mir zu Füßen liegt, so meine ich nicht, dass das Büro der richtige Ort für sie ist, zumindest nicht jeden Tag.  Zuhause kann sich Socke auch mal zurückziehen, sie kann in den Garten ausweichen oder bei mir liegen. Dies alles geht im Dienst nicht.


Es ist wirklich gut zu wissen, dass wenn alle Stricke reißen, Socke mit ins Büro darf. Es ist für mich aber noch besser zu wissen, dass Socke an zwei Tagen in der Woche gut untergebracht ist. Sie verlebt dort schöne Stunden mit Menschen, die sie mögen und einem Hund, mit dem sich Socke gut versteht. Ich hingegen kann mich auf meine Arbeit und die Kollegen konzentrieren  und muss nicht stets Socke und ihr Befinden im Blick haben. Und es gibt nichts Schöneres als nach Hause zu kommen und von dem so vermissten Hund freudig begrüßt zu werden. 





Ist meine Einstellung nachzuvollziehen oder seht ihr das anders?

Viele liebe Grüße



Kommentare:

  1. Na ja, so schlimm war das ja nicht. Nur ein bisschen erschrocken habe ich mich schon. Aber man darf sich im Hause Z.N. eben nicht so schnell bewegen. Dann geht es. Und ich würde als Ltd. SI dem lieben Söckchen immer ein Attest ausstellen, dass sie immer ins Büro darf.
    Ganz liebe Grüße aus Otti
    Michael

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    1. Ich bin so froh, dass nichts passiert ist. Ich selber habe nicht damit gerechnet, dass Socke auf diese Dynamik so reagiert…. Wir dürfen uns natürlich schnell bewegen, aber die Situation hat Socke wohl überfordert. Legt sich ja nicht immer jemand so schwungvoll in meinem Büro hin.

      Und wir würden uns immer so gerne beim besten Ltd. SI dieses Attest abholen. Doch muss der Ltd. ZD zustimmen.

      Nein, ich finde es wirklich zu stressig Socke öfter mit ins Büro zu nehmen, freue mich aber über die Kulanz bei einem Engpass. Da Socke noch an ihrer Luftröhrenentzündung litt konnte sie an diesem Tag nicht zu dem anderen Hund in die Betreuung…

      Herzlichen Dank und viele Grüße
      Sabine ZN

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  2. Nun, nicht jede Lösung ist für jeden Hund Ideal. Aber da ihr euren Hund super kennt und euch auch Gedanken um Socke und ihre Bedürfnisse macht, habt ihr ihr einen guten Plan geschmiedet der alle Bedürfnisse respektiert. Sehr schön!

    Liebste Grüße
    Dani mit Inuki und Skadi

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    1. Eigentlich können wir wirklich zufrieden sein. Angedacht war es anders, nämlich, dass Socke nicht betreut werden muss, sondern allenfalls 3 Stunden am Tag vormittags alleine bleiben muss…. Nun haben sich die Arbeitsbedingungen geändert und wir mussten Alternativen suchen. Natürlich wäre es auf dem ersten Blick leicht, Socke mit in den Dienst zu nehmen. Aber ich bevorzuge es so, wie es ist. Und wenn wir gaaaanz viel Glück haben, dann braucht Socke bald doch keine Betreuung mehr. *auf Holz klopf*

      Herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  3. Ich finde es prima das du Socke im Notfall mit ins Büro nehmen darfst. Deine Einstellung kann ich sehr gut nachvollziehen. Durch Sockes Krankheit gibt es da schon einige Einschränkungen und so ein langer Arbeits- oder Nachhauseweg muss ja auch bewältigt werden.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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    1. Ich bin auch sehr erleichtert… In der Regel nehme ich mir frei, wenn Socke nicht in die Betreuung kann. Aber hier wollte ich die Arbeit fertig bekommen und für 4 Stunden frei nehmen lohnt sich auch nicht. Zudem hatten wir noch im Anschluss den Tierarzttermin. Es passte einfach an dem Tag und ich hatte Glück und Socke durfte mit…

      Für einen ganzen Arbeitstag und regelmäßig wäre das wirklich nichts für uns….

      Herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  4. Da Linda ja ernsthaft darauf besteht, sich 24 Stunden täglich in meiner absoluten Nähe aufzuhalten, muss sie eben auch mit ins Büro... lach

    Und ich würde sogar so weit gehen, zu behaupten, das Linda sehr gerne zur Arbeit geht und auf ihren täglichen Bürogang nur ungern verzichtet. Manchmal kaum aufzuhalten die Gute (kicher).

    Ist ja auch toll bei uns. Mal mehr los, mal weniger und obwohl keiner meiner Chefs Hunde leiden kann, mögen sie alle ihre/unsere/meine Linda sehr und kümmern sich auch um sie.

    Sogar einen Platz auf unserer homepage hat sie bekommen und das war weiß Gott nicht meine Idee... ;)

    Außerdem fühlt Linda sich in der Stadt pinscherwohl, so dass ich sagen muss, für uns ist das gut und geradezu ideal so, aber ich bin ja auch nicht den ganzen Tag dort.

    LG Andrea mit Bürohund Linda

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    1. Wer möchte nicht mit Dir 24 Std. zusammen sein. Man kann Linda ja so gut verstehen…...o)
      Ich denke auch, dass Socke es meistern würde, irgendwie. Was sollte sie auch tun, wenn sie müsste. Aber ich glaube, dass es für uns besser ist, wenn Socke nicht mitkommt. Hunde- und sockengerecht ist es hier im Büro nicht. Ja es geht, aber für mind. 9 Stunden – wegen der Pausen ist es schon anstrengend. Dann noch man die Anreise. Das ist ein 12 Std. Tag und m.E. zu lang. Daher ist die Arbeitszeit sicher schon ein wichtiges Kriterium. Gleiches gilt für die Alternativen. Bleibt der Hund nicht allein oder findet man keine Betreuung, dann muss der Hund ja mit.
      Socke liebt die Stadt auch, mal zu Gassi gehen und zum Flanieren. Aber ist hier doch deutlich lauter und eben kein schönes Gebiet zum Gassi gehen…

      Herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  5. Hauptsache es passt für euch gut - da mein Frauchen ihr Büro im gleichen Haus hat - indem wir auch wohnen - liege ich natürlich ganz viel unter dem Schreibtisch wenn sie dort "töggelt".
    Machts weiter so gut
    Ayka

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    1. Das ist natürlich ideal, wenn man dort arbeitet, wo man wohnt. Ich darf dies zwei Tage in der Woche tun und freue mich auf die Tage, die mir einfach 3 Std. Freizeit bescheren.

      Herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  6. Liebe Sabine,

    natürlich können wir deine Gedanken verstehen. Jeder Hund ist anders und so ist auch nicht jeder Hund als Bürohund geeignet. Da ich doch sehr wachsam bin, dürfte ich bestimmt nicht mit ins Büro, wenn es noch Kollegen oder Besucherverkehr geben würde. Dagegen hat so etwas meinen Kumpel Dusty gar nicht interessiert, der hat wirklich die ganze Arbeitszeit verschlafen, nur wenn man rein kam wollte er sofort einen Keks als Motivation für den Start in den Tag. Wenn es für Socke die Möglichkeit mit der Betreuung gibt und sie sich dort wohlfühlt, solltet ihr sie also auch nutzen.

    Wuff-Wuff dein Chris

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    1. Mit dem Bellen würde man sich in unserem Betrieb sicher keine Freunde machen. Wir haben zwar keinen Publikumsverkehr, aber die Kollegen fänden das bestimmt sehr nervig.
      Ich bin mit der Lösung auch zufrieden, denn wir haben eine Lösung. Als sich die berufliche Veränderung des Socke-nHalters abzeichnete, waren wir zunächst echt verzweifelt. Jetzt stemmen wir das schon….

      Ich hoffe Socke damit gerecht zu werden. Doch ich bin zufrieden und vielleicht ist das für Socke auch gut….

      Herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  7. Es ist ja doch beruhigend zu wissen, dass der Hund im Notfall mit zur Arbeit könnte. Ich selber denke, dass sich Zingara, wie Socke auch, zu Hause wohler fühlt.
    Liebe Grüsse
    Nadine mit Zingara

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    1. Da hast Du Recht. Mein Arbeitgeber ist wirklich großzügig, schon alleine wegen der möglichen Telearbeit...

      Im Übrigen ist es für Socke in der Betreuung sicher besser als im Büro...


      Herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  8. Ich muss zugeben, ich bin sehr froh über die Möglichkeit meine Hunde immer mit ins Büro zu nehmen ... aber auch ich genieße manchmal die Tage ohne sie :) Auch wenn hier die Hunde ja schon seit über acht Jahren am Büroleben teilnehmen und jeder Körbchen, Lieblingskollegen und ausreichend Rückzugsorte hat - für mich ist so ab und an ein Tag ohne Hunde sehr entspannend.
    Bei uns ist es dann ja so, dass sie bei Herrchen daheim sind und sicher nichts vermissen. Außerdem ist es schön auch mal sehr intensiv begrüßt zu werden - sonst wird ja immer nur Herrchen begrüßt, wenn wir nach einem Arbeitstag heimkommen ;)
    Auch wenn es bei mir sicher viel Routine ist - ein Arbeitstag mit Hund ist immer etwas anders. Sei es die schnelle Pipirunde vor dem Start, die Runde in der Mittagspause, das Einschränken der Kollegen (bei der Leckerlie-Gabe) oder auch die Spaziergänge auf der Heimfahrt. Ich genieße es sehr - kann aber auch die anderen Tage genießen.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

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    1. Ich freue mich auch für Dich und finde das prinzipiell auch sehr, sehr gut. Du musst ja auch lange zum Dienst fahren, musst zwei Hunden neben der Arbeit noch gerecht werden und ich bewundere Dich sehr. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass es nicht immer ganz leicht ist und ziehe auch diesbezüglich meinen Hut vor Dir. Doch werden Deine Hunde auch gerne gesehen. Hier ist das nicht ganz so. Viele rümpfen die Nase und finden es nicht richtig, wenn Hunde mit ins Büro kommen. Ich glaube, dass Akzeptanz ein wichtiger Gesichtspunkt ist. Mir ist es peinlich, wenn ich Socke mitnehme und ich versuche mich zu rechtfertigen und zu entschuldigen.
      Klar gibt es auch Kollegen, die sich freuen und Socke besuchen kommen. Das freut mich auch, aber der Großteil der Kollegen mag das nicht. Das muss ich so hinnehmen. Folglich werde ich Socke auch wirklich nur in Notfällen, wenn nichts anderes geht, mitnehmen. Ansonsten nehme ich mir einen Tag Urlaub und genieße diesen mit Socke in vollen Zügen….

      Herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  9. Ich kann dich gut verstehen. Ich glaube, für Charly wäre das auch keine gute Idee ihn täglich mit ins Büro zu nehmen.
    Und 80 km in die Arbeit zu fahren, stelle ich mir echt anstrengend vor. Hut ab ...

    Liebe Grüße
    Sonja und Charly

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    1. Was muss, das muss. Ich bin so froh, dass ich zwei Tage in der Woche zu Hause arbeiten darf, denn die lange Anfahrt macht mir doch zu schaffen, vor allem wenn die Züge nicht fahren….

      Herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  10. Ich finde es toll, dass du Socke im Notfall mitnehmen kannst, auch wenn es eigentlich schade ist, dass offiziell die Erlaubnis dafür entzogen wurde.
    Auf seinem alten Arbeitsplatz, wo er ein eigenes, abgeschließbares Büro hatte, hat mein Mann Genki ein Mal die Woche mit ins Büro genommen. Das war für Genki immer ganz toll, weil mein Mann an der Uni gearbeitet hat und oft Studenten mit ihm gespielt haben und eine Kollegin auch manchmal einen Hund mitgebracht hat, mit den Genki gerne gespielt hat. Außerdem hatte ich dann immer einen "hundefreien Tag", an dem ich die Wohnung in Ruhe gründlich von oben bis unten putzen konnte und alle möglichen Sachen erledigen konnte, die ich mit Genki nicht machen kann, wie zum Beispiel Mal in die Stadt zu fahren. Seit er den Arbeitsplatz gewechselt und kein eigenes Büro mehr hat, nimmt er Genki und Momo nicht mehr regelmäßig mit, auch wenn er die Erlaubnis dafür hat. Ich glaube, er hatte die beiden jetzt in einem Jahr vielleicht 3 Mal da, immer wenn ich Termine hatte, bei denen ich länger nicht Zuhause war. Ich bin ganz froh, dass wir die Möglichkeit zur Not haben, aber versuche es wirklich nur auf die Notfälle zu beschränken. Genki und Momo können sich nicht immer so gut benehmen und manchmal spielen und toben sie im Büro oder bellen, wenn draußen Hunde vorbeilaufen. Ich habe Angst, dass sich die Arbeitskollegen dadurch zu sehr gestört fühlen könnten und die Erlaubnis dann entzogen wird. Deshalb spare ich mir das lieber für die Fälle auf, wenn es garnicht anders geht.

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    1. Jetzt wo Du das schreibst erinnere ich mich an die Bilder von Genki in der Uni. Ja, stimmt….

      Ich habe auch ein eigenes Büro, so dass Socke keinen Kollegen stören würde. Aber ich muss über den Gang laufen, was wohl schon stört….

      Ich finde Dein Verhalten sehr rücksichtsvoll. Hier gab es wohl auch eine Situation mit einem Hunde, die die Regelung, den Hund mitbringen zu können, einschränkte. Zum Glück bin ich nicht darauf angewiesen und kann zur Not Socke mitbringen.

      Ich bewundere Dich, dass Du so viel Rücksicht nimmst und Dein Leben ganz nach Genki und Momo einrichtest. Das würde sicher nicht jeder machen.

      Herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  11. Liebe Sabine,

    ich finde, dass ihr das genau richtig macht. Letztendlich müssen sich ja beide damit wohlfühlen und ich glaube schon, dass es gerade bei deinem Arbeitsweg relativ stressig ist. Alles andere ließe sich sicherlich irgendwie lösen, auch mit dem Teppich gibt es vielleicht Alternativen, wie du schon schreibst.

    Wäre ich in dem Unternehmen geblieben, in dem ich meine Ausbildung gemacht habe, wäre Moe auch nicht mitgekommen. Einerseits, weil er es nicht durfte (2 von 40 Kollegen haben massive Angst vor Hunden, und deswegen wurde für die Minderheit entschieden), andererseits, weil auch bei mir der Fahrtweg von Kiel nach Hamburg (durch Baustellen im Moment ca. 1,5 -2 Stunden je Fahrt) absolut nichts gewesen wäre, was ich Moe hätte zumuten wollen.

    Dazu kommt noch, dass Moe sich schon zuhause fürchterlich beim Klingeln aufregt. Im Büro wäre das nicht auszuhalten gewesen und spätestens nach 2 Tagen wäre Moe wohl hinaus geflogen. ;-)

    Jetzt sind wir alle zu Hause und so ist es gut. Hier hat Moe ja alles, was er braucht... :-)

    Liebe Grüße
    Nicole

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    1. Ich versuche Socke weitestgehend gerecht zu werden und ich glaube, so wie es ist, ist es gut. Besser fände ich es, wenn Socke – so wie zu Beginn – zu Hause beim Socke-nHalter bleiben könnte und gelegentlich einmal kurz alleine bliebe. Vielleicht geht das irgendwann einmal wieder.

      Nun, wenn jemand Angst vor Hunden hat, dann ist Mehrheit vielleicht nicht relevant, auch wenn das total blöd ist.

      Ich weiß auch nicht, wer Angst vor Hunden hat, aber ich habe immer ein Schild an der Türe, das man bitte klopft, da ein Hund im Büro ist. Hat jemand Angst, dann kann man mich gerne anrufen und ich komme zu dem Kollegen. Auf dem Flur ist Socke an kurzer und zwar ganz kurzer Leine, kommt der Fahrstuhl, dann frage ich, ob ich warten soll…. Ich versuche im großem Maße Rücksicht zu nehmen, damit sich wirklich kein Kollege gestört fühlt.

      Man weiß halt nicht, wie sich die Hunde entwickeln. Vielleicht wäre Moe das bellen überdrüssig geworden und wäre der perfekte und von allen geliebte Bürohund geworden und Socke wäre so genervt, dass sie zur Dauerkläfferin werden würde.
      Gut, dass wir das nicht erfahren werden….

      Herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  12. Ist doch gut, wenn es eine Lösung gibt, die für alle angenehm ist - egal wie die dann im Einzelfall aussieht. Schön, dass es bei euch passt.
    Liebe Grüße - Monika

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    1. Das Optimum ist es nicht, aber ein gute Lösung. Es ist schön, Euch wieder zu lesen… Wir haben uns schon Sorgen gemacht, aber das weißt Du ja.

      Herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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