Montag, 24. November 2014

52. Woche / Woche 17

 - oder die antiauktoriale Erzählweise -
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Liebe Blogleser,


heute ist Montag und damit beginnen zunächst mit dem Bücherprojekt  von unserem lieben Fellmonsterchen. Nachdem wir letzte Woche geschwänzt haben, sind wir in dieser Woche wieder dabei.

Das Thema in dieser Woche lautet:

Ein Buch, das in der Ich-Form geschrieben wurde.



Erst hatte ich eine andere Idee (Joschlka Fischers Biografie - Mein langer Lauf zu mir selbst), habe mich dann doch umentschieden. Und so geht es heute hier zwar nicht egoistisch, sondern eher sehr persönlich zu.

Als ich mich vor 10 Jahren,  recht unerwartet und  relativ orientierungslos beruflich veränderte,  schenkte mir eine Bekannte das Buch von 


Gila van Delden: Mutter Erde trage mich




Zum Inhalt:

Die Autorin kommt nach ihrer 2. Auswanderung nach Kanada mit drei  Kindern in Deutschland an ohne einen Pfennig Geld in der Tasche, ohne Dach über dem Kopf, ohne Möbel und ohne Aussicht auf einen Job. Und dann packt sie es an. Sie beschreibt, wie sie viele Höhen und Tiefen in ihrem Leben bewältigt. Unter anderem schreibt an ihrem Buch "Nicht heulen, Husky!" und veröffentlicht es. Jedem Hoch,  beruflich wie  privat folgt immer wieder eine Niederlage, die die Autorin mit Zuversicht und sog. Affirmationen begegnet. Es ist kaum zu glauben, was sie erlebt und, dass sie sich nicht unterkriegen lässt.

Ich fand das Buch damals als  Mut machend, Hoffnung spendend und Zuversicht gebend, ohne aber wirklich zu glauben, dass dies möglich ist. Es wirkte doch alles so positiv und es war nicht zu verstehen, wie man immer so zuversichtlich sein kann.

Rückblickend ist es bei mir eigentlich genauso gelaufen, erst ein Glücksfall, der sich zum Disaster entpuppte, bis es dann wieder aufwärts ging.  Manchmal kommt es wohl wirklich wie es kommen muss….


Und nun der Bezug zum Söckchen.



Es hat nämlich die gleiche Kraft wie Affirmationen. Sie macht Mut und mutig, schafft Zufriedenheit und macht unendlich glücklich. Selbst wenn es mal nicht gut läuft, bleibt man  - mit Socke und für Socke -  positiv und offen, in dem festen Glauben, dass es eine Lösung gibt und alles gut wird.

„Liebes Söckchen trage mich….“



Und nun sind wir gespannt auf das neue Thema in der nächsten Woche.



Viele liebe Grüße




Kommentare:

  1. Das habt ihr wieder toll geschrieben, ihr zwei. Das Buch passt auch wirklich gut zum Thema und klingt einerseits sehr interessant, aber dann auch fast wieder etwas unrealistisch. Auf jeden Fall will Frauchen mal schauen, ob sie es finden und lesen kann.

    Wuff-Wuff dein Chris

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    1. Lieber Chris,

      das freut mich sehr, dass Dir unser Beitrag gefallen hat. Das Buch ist ein Mutmacher und kann in Phasen des Umbruches sicher eine Hilfe sein, wenn man mutig genug ist, sich darauf einzulassen. Ich war etwas skeptisch, habe aber rückblickend gesehen, dass es so läuft…

      Wir wünschen viel Freude beim Lesen. Ich würde es Dir geben, doch sind ein paar private Zeilen im Buch vermerkt, so dass ich es gerne als Erinnerung behalten möchte.

      Herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  2. Das hört sich nach einen Buch für besondere Gelegenheiten an - ich habe mir den Titel auch gleich mal aufgeschrieben, vielleicht ist es auch wirklich gut als Geschenk geeignet. Die Überleitung zum Söckchen ist mehr als gelungen und ich bin sicher, das Söckchen wird Dich tragen - so wie Du sie auch!

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

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    1. Liebe Isabella,

      ich habe es auch in einer besonderen Lebensphase bekommen und fand es wirklich eine liebe Geste….Vielleicht kommt es auch bei Dir gut an.

      Deine lieben Zeilen freuen mich und ich hoffe, dass Socke und ich uns gegenseitig gut tun….

      Herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  3. Das Buch hört sich interessant an. Ich bin auch der Meinung, dass es immer wieder weitergeht. Wenn eine Tür zugeht, öffnet sich eine andere. Das Problem ist nur, dass wir immer auf die geschlossene Tür sehen und die andere gar nicht bemerken.

    Socke ist ein ganz besonderer Hund. Das merkt man bei jedem Beitrag von dir.

    Liebe Grüße
    Sonja und Charly

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    1. Liebe Sonja,

      natürlich geht es immer weiter und man hofft auch immer auf ein gutes Ende. Ich bin aber eher ein pessimistischer Mensch und sehe alles eher schwarz. Daher ist es für mich wichtig, dass ich immer zuversichtlich bleibe und auch mal zurückblicke und sehe, dass es alles gut ging. Das Buch hat mich damals sicher an einem wunden Punkt gepackt, aber es war gut und rückblickend auch richtig. Doch ich ziehe mich in solchen Situationen eher zurück und will nicht belasten und stören. Die Autorin hat so einen Drang nach vorne.

      Herzlichen Dank für das liebe Kompliment, Socke ist wie jeder Hund und auch Charly, wirklich ganz besonders….


      Viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  4. Auf jeden Fall hat das Buch ein wunderschönes Cover. Wenn der Inhalt nur halb so schön ist...
    Und ja, unsere Hunde geben uns so viel Kraft, sie tragen uns durch schwere Zeiten, das habe ich auch schon mehrmals erlebt.
    Liebe Grüße

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    1. Herzlichen Dank für Deine Zeilen, liebe Karin....Ich denke das Buch ist Geschmackssache, wie so vieles im Leben.
      Nur die Bedeutung unserer Fellnase scheint für alle gleich wichtig zu sein.

      Herzlichen Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  5. Oh das ist wirklich toll und das Buch hört sich super an. Das muss ich mir mal genauer ansehen, danke für den Tipp. Leider sind Berg- und Talfahrten der Pfeffer des Lebens sozusagen ;-) Dann zu lesen, dass es jemanden gibt dem es auch so geht oder noch Schlimmer, kann wirklich Mut machen.
    LG

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    1. Herzlichen Dank für Deinen Kommentar, liebe Tanja. „Pfeffer fürs Leben“ hört sich gut an. Ist man in der Situation, dann mag man es meistens nicht so scharf. Aber rückblickend ist es genau die Würze, die ein Leben braucht, um nicht monoton und langweilig zu sein und sie einen selbst weiterbringt.

      Viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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