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Mittwoch, 3. August 2016

Art- / Skulpture - Caching...

-  oder unser künstlerischer Streifzug durch Münster -



Liebe Blogleser,

heute möchten wir gerne unser Projekt der Skulpturensuche mit Socke fortsetzen. Unseren ersten Beitrag, der auch etwas zum Hintergrund des Projektes sagt, findet Ihr hier. Damit diese Reihe nicht zu langatmig wird, werden wir – entgegen unserer ursprünglichen Planung  - mehrere Skulpturen in einem Beitrag zeigen. Dabei fassen wir die Skulpturen zusammen, die thematisch ganz gut zusammenpassen.

Heute nehmen wir Euch mit an das nördliche Aaseeufer in Münster und zeigen die beiden Objekte, die Socke besonders unheimlich waren. So kosteten uns die Bilder einige Pferdeleckerchen, viel Motivationsarbeit, viel gutes Zureden. Aber das Ergebnis war ein strahlendes, gut gelauntes und stolzes Sockenmädchen….

Hintergrund ist, dass Socke ungern auf Holzbrücken und Holzstegen läuft. Dabei ist ihre Vorsicht und  ängstliche Skepsis unterschiedlich und für uns nicht nachvollziehbar ausgeprägt. Das bedeutet, dass Socke manchmal ganz zügig und ohne Angst über eine Holzbrücke läuft. Beim nächsten Mal bleibt sie genau an dieser Brücke stehen und will sie nicht überqueren. Wir versuchen Socke die Angst zu nehmen, sie zu motivieren und  überschwänglich zu loben, wenn sie über die Brücke geht. Und wenn sie es dann geschafft hat, dann  scheint sie selbst stolz auf sich zu sein und strahlt.

Nun aber zu den aufgesuchten Skulpturen.

Zum einen handelt es sich um eine Klanginstallation unter der Torminbrücke. Über Lautsprecher erklingt jeden Sonntag von 12:00-18:00 Uhr die Stimme der schottischen Künstlerin Susan Philipsz, die die Barcarole aus Jacques Offenbachs Oper „Hoffmanns Erzählungen“ zum Besten gibt und ihre Stimme zwischen den Ufern unter dem massiven, grauen Beton der Torminbrücke hin und her wandert. Weitere Informationen findet ihr hier.








Also, mir ist der Halozboden nicht geheuer, aber mit Euch gehe ich mit....





Das andere Kunstwerk ist der Pier des amerikanischen Künstlers Jorge Pardo, der vom Nordwestufer des Aasees etwa 40 Meter in den See hinein führt, wo er in eine asymmetrisch geschnittene Plattform mit einem sechseckigen Pavillon mündet. Der Ort spiegelt nicht nur das doppelte Bedürfnis des modernen Menschen sich zurückzuziehen und mit anderen zu treffen wider, sondern insgesamt eine urbane Auffassung von Natur. Quelle











Ich habe es geschafft und bin sehr stolz auf mich.


Für Socke wie für uns war es ein spannender Ausflug, der seine Fortsetzung finden wird.


Viele liebe Grüße

Kommentare:

  1. Socke sieht wirklich nicht besonders glücklich auf den Holzbohlen aus...

    LG Andrea mit Linda, die manchmal Schwierigkeiten hat, mit ihren filigranen Pfötchen über Metallgatter zu kommen...

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    1. Metallgitter gehen hier gar nicht, da muss ich Socke immer tragen, obwohl sie eigentlich breite Tatzen hat. Die Holzstege sind immer eine Herausforderung. Auch hier habe ich sie schon getragen. Es war hier aber noch hinnehmbar…..

      Vielen lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  2. Vielen Dank das ihr uns diese Kunstwerke gezeigt habt, obwohl dem Söckchen der Gang über die Holzbohlen nicht geheuer war. Ganz zu Recht kann Söckchen sehr stolz darauf sein das sie es gemeistert hat.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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    1. Wenn wir wüssten, dass Socke den Weg nicht bewältigen würde, würde ich sie tragen oder auf das Bild verzichten. Dies ginge ja nicht. Aber ich kenne Socke und weiß, wie happy sie nach der bestandenen Prüfung ist.

      Vielen lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  3. Beim letzten Bild scheint Socke zu sagen, uff - das habe ich erfolgreich geschafft.
    Gruss Ayka

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    1. Ja, sie war wirklich stolz auf sich, dass sie ihre Angst überwunden hat. Und wir erst…

      Vielen lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  4. Interessant, interessant eure Kunstwerke. Das mit den Holzbrücken kenne ich zwar weniger, aber hier gibt es eine löchrige Metallbrücke, die so manchem Hund zu schaffen macht. Mir natürlich nicht :-) Aber diesen Steg auf dem Wasser, das wäre im Sommer bestimmt mein Zuhause, jederzeit kann man sich mal kurz erfrischen, unterm Pavillon wird es von oben nicht nass, toll.

    Wuff-Wuff dein Chris

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    1. Socke geht gar nicht über Metallgitter. Wir hatten sogar damals in der Hundeschule die Chance verschiedene Untergründe, namentlich Metallgitter auszuprobieren. Socke mied sie. Genauso wie das Wasser. Nie würde sich in den Aasee springen…

      Manchmal hat man alles, was man nicht möchte…

      Vielen lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  5. Ich freue mich, dass ihr Freude daran habt die Kunstwerke zu erkunden ... und ich bin froh, so auch etwas mehr zu erfahren. Eine Klanginstallation wäre wahrscheinlich nichts für uns - Cara tut sich mit Geräuschen sehr schwer (und Stimmen aus dem Nichts sind ihr total unheimlich)!
    Auch wenn das Söckchen von den Bohlen nicht begeistert war ... ihr Vertrauen in euch ist immer wieder sehenswert.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

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    1. Ach, wie interessant, dass Cara keine Geräusche mag. Sie hätte aber dem Tag Glück gehabt, denn wir waren nach 18:00 Uhr dort.

      Wie glauben nicht, dass wir Socke damit schaden, wenn sie über das Holz gehen muss. Sie wird hoffentlich dadurch selbstbewusster und mutiger. Im Übrigen sehen wir dort viele Hunde, die an der Leine gezerrt werden. Das tun wir nicht. Socke verstecket sich immer hinter den Beinen von uns und ist geduckt. Läuft aber selbstsändig an der lockeren Leine…
      Vielen lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

      PS. Ich bin noch nicht dazu gekommen Deine letzte Mail zu beantworten. Versuche es bestimmt am Wochenende….

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  6. Lang ist es her mit den Objekten. Gut das Ihr dem Söckchen einen Chip eingepflanzt habt, damit sie den Barcode ausl lesen kann.
    LG aus dem digitalen Otti
    Michael

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    1. Seit 1977 gibt es die Ausstellung und dann alle 10 Jahre. Damit sind sie fast so alt wie ich selber….
      Im nächsten Jahr gibt es eine Neuauflage, frische Skulpturen und wir sind gespannt.

      Und Socke interessiert das sowieso nicht.

      Vielen lieben Dank und viele Grüße
      Sabine ZN

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  7. Die Klanginstallation hätte ich mir wohl gerne mal angehört. Spannende Idee! Moe und Brücken sind eigentlich kein Problem, aber man sieht, dass sich das Söckchen durchaus unwohl fühlt. Wir haben dann auch eher das „Linda-Problem“ mit den Metallgittern - zum Glück gibt es diese nicht so häufig.

    Liebe Grüße
    Nicole

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    1. Ich hoffe nicht, dass der Eindruck entsteht, dass wir für ein paar blöde Fotos das arme Söckchen zwingen über den Holzsteg zu gehen. So schlimm war es nicht. Sie war verhalten, versteckte sich hinter der Beine des Socke-nHalters, aber legte sich gerne auf dem Steg an.
      Über jedes Metallgitter müssen wir Socke tragen.

      Vielen lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  8. Der Pier gefällt mir richtig gut. Schade, hatte Socke an diesem Tag solche Mühe damit.
    Liebe Grüsse
    Nadine mit Zingara

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    1. Ja, es war etwas schwierig, aber Socke hat sich wacker geschlagen... Wir werden dort bestimmt noch einmal hingehen....


      Vielen lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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