Mittwoch, 4. Mai 2016

Einmal Hundehalter – immer Hundehalter?

-   oder ganz ehrliche Worte   -



Liebe Blogleser,

eigentlich sollte man sich die Frage, ob immer wieder ein Hund einziehen sollte als erstes stellen, bevor man sich der Frage der Rasse hingibt, so wie wir es gestern getan haben.  Eigentlich, aber ich tue mich der Frage ganz schwer und habe sie daher vielleicht nicht zuerst beantwortet. 

Dies kann ich im Übrigen nur aus heutiger Sicht tun. Ich habe keine Ahnung, wie ich mich entscheide, wenn die Frage – in hoffentlich ganz ferner Zeit – wirklich auf mich zukommt. Wer weiß schon wie sein Leben in einigen Jahren aussieht.


Als wir von Katja zum liebsten Award nominiert worden sind, da wurde uns unter anderem diese Frage gestellt….

Was wäre ein Leben ohne Hund für Euch?

Und ich antwortete…

Ein Leben ohne Hund könnte ich mir vorstellen, ein Leben ohne Socke kann und möchte ich mir nicht vorstellen. Nein, ich liebe diese kleine Fellnase, die mein Leben erfüllt und mich nachhaltig glücklich macht. Ich habe aber keine Ahnung, ob ich immer einen Hund an meiner Seite haben werde. Zum Glück muss ich das jetzt nicht entscheiden. Möge dies auch noch lange so bleiben.



Nun heißt es doch eigentlich  immer, einmal Hundehalter - immer Hundehalter, oder?

Ja, eigentlich schon. Ganz oft habe ich sogar davon geträumt einen zweiten Tibet Terrier zu uns zu holen. Ich meinte, dass ich mit Sockes Hilfe einen kleinen Hund wunderbar erziehen könnte. Er könnte so viel von Socke lernen und vielleicht würde ein junger Hund Socke agiler werden lassen.



Aber Socke wurde aus einem bestehenden Rudel abgegeben, weil sie dort nach ihrer Kastration gemobbt wurde. Sie ist der geborene Einzelhund, der keine Fellnase dauerhaft neben sich vertragen kann. Sie will im Mittelpunkt stehen und dies gilt es zu akzeptieren.  Nach Sockes Erkrankung hat sie natürlich noch mehr das Recht alleine gehalten zu werden. Unruhe und Teilen der Ressourcen würde ihrem Wohlbefinden sicher nicht dienlich sein.  Im Übrigen ist die Pflege und Versorgung von zwei Hunden nicht zu unterschätzen. Aber ich schweife vom Thema ab.

Ich liebe Socke und genieße meine Freizeit mit ihr und dem Socke-nHalter sehr. Ich gehe so gerne spazieren und das macht mir mit Socke einfach viel mehr Spaß. Wenn ich überlege, wie viele nette Menschen ich durch Socke kennengelernt habe, was wir schon alles erleben durften, dann bin ich Socke unendlich dankbar. Auch ich habe mich besser kennengelernt, habe viele meiner Einstellungen verändert und bin zufriedener geworden. Ja, Socke macht mich sehr glücklich.  Und auch den Blog, der mir viel Freude macht – bis auf die Fotos – würde es ohne Socke nicht geben.

Insoweit bin ich sehr gerne Hunde- bzw. Socke-nHalterin und wurde ganz spontan und  aus dem Bauch heraus sagen, ja ich möchte mein Leben immer mit einem Hund teilen.



Aber meine Antwort auf Katjas Frage deutet es schon an. Ich weiß nicht, ob ich nach Socke noch einmal einen Hund haben werde. Das sitzt, oder? Da ist die Lieblingsrasse klar definiert und dann will man gar keinen Hund.



1. Der ewige Vergleich

Ich habe Angst davor, dass ein weiterer Hund  mein Herz nicht so berührt und ich ihn nicht so  lieb haben kann wie es bei Socke möglich ist.  Socke mit der mein Leben als Hundehalterin begann, die mich lehrte  und die mich schon viel lernen ließ. Socke ist mein erster eigener Hund und ich hoffe, dass der Blog  - an der einen oder anderen Stelle - zeigt, was sie mir wirklich bedeutet. Insoweit möchte ich hier auch nicht weiter ausholen.

Würde ich den Hund immer mit Socke vergleichen und würde mich dieser Vergleich unglücklich machen? Würde ich einen anderen Hund auch so akzeptieren und annehmen können, wie es mir mit Socke gelingt? Socke, dieser für mich wirklich perfekte und unendlich liebenswerte Hund…..



2. Die Verantwortung

Aber es kommt noch ein anderer Aspekt hinzu.


Das Leben mit einer kranken Socke ist wirklich manchmal anstrengend.  Alles muss geplant werden. Wann fahren wir wohin,  wann bekommt Socke ihr Futter und ihre Medikamente. Denn klar ist, dass Sockes Versorgung und ihr Wohlbefinden an vorderster Stelle steht. Socke braucht Routine, so dass spontane Aktionen selten möglich sind. Verabredungen sagen wir ab, wenn der Ausflug zu anstrengend und ohne einkalkulierte  Pausen verläuft. Und wenn wir etwas planen, dann wissen wir nicht, ob wir das Geplante unternehmen können, denn es kann Socke jederzeit schlecht gehen. Ohne Socke dies jemals übel zu nehmen, waren wir durchaus auch schon mal traurig darüber.



Hinzu kommen die recht aufwendige Futterzubereitung und Futtergabe. Etwa alle 4 Stunden bekommt Socke gekochtes und püriertes Futter, manchmal auch nachts. Sockes Futter besteht zu einem großen Teil aus Kartoffeln, die sich nicht einfrieren lassen. Insofern werden hier alle zwei Tage die Kartoffeln über eine Stunde matschig gekocht und mit Fleisch, Gemüse und Obst, das vorbereitet eingefroren ist, fertig zubereitet. Und regelmäßig werden an den Wochenenden Kocharien veranstaltet, an denen  die Obst-, Gemüse – und Fleischportionen vorbereitet werden. Erst die Futterzubereitung, dann das Vergnügen ist hier die Devise. Mithin gibt es dafür mittlerweile feste Zeiten, denn die Nähstoffe müssen auch ausreichende Zeit im Futter wirken, bevor sie in die Socke gelangen dürfen.

Und ich frage mich, ob ich mich immer so auf die Bedürfnisse eines Hundes einstellen kann?




3. Die Sorgen

Ganz besonders belastend sind die Sorgen und Ängste, wenn es Socke schlecht geht. Ich leide schrecklich mit, auch wenn ich im Laufe der letzten Jahre gelernt habe und Socke zu liebe entspannter bleiben kann. Zumindest versuche ich es.



Oft kommen schlaflose Nächte hinzu, wenn Socke grasen muss und sich stündlich übergibt. An den Wochenenden ist das kein Problem, aber wenn ich am nächsten Tag arbeiten muss, dann ist das schon anstrengend. Ich arbeite zum Glück zwei Tage in der Woche von Zuhause aus, das geht dann auch noch. Muss ich aber an den Dienstort, dann gehe ich oft auf dem Zahnfleisch. Ich bin halt ein Weichei, das ohne ausreichend Schlaf unleidlich wird.

Und immer der genaue Blick auf Socke. Futtert sie, grast sie, wie sieht ihr Output aus, nimmt sie die Medizin, gluckert ihr Bauch heute besonders, schmerzhechelt sie…..? Immer wieder tauchen neue Probleme auf, wie wenn das Medikament vom Markt genommen wird oder man weiß, dass das Medikament auf Dauer zu weiteren Erkrankungen führt. Nun Socke ist ja kein Versuchsobjekt und jede Umstellung birgt Risiken. Und die Entscheidungen zu solchen Fragen müssen immer  wir treffen. Das überfordert mich durchaus.

So kommt man oft nicht zur Ruhe und das Gedankenkarussell dreht sich zu oft, zu schnell oder macht noch eine extra Runde. Insbesondere an den Tagen, wo Socke in die Betreuung geht, bin ich angespannt, denn einen kranken Hund gibt man nicht ab. Und so hoffe ich, dass alles glatt geht und ich zum Dienst fahren kann.

Ich merke also, dass mich solche Dinge sehr belasten und ich frage mich, ob ich einem Hund damit gut tue, mithin, ob ich die Hundehalterin bin, die ein Hund braucht?




4. Lebensumstände 

Auch meine Dienstzeiten und Urlaubsplanungen richten sich ausschließlich nach Socke. Unsere Urlaubstage werden über das Jahr verteilt für die Sockebetreuung genutzt. Ich tue das sehr, sehr  gerne, würde aber auch gerne mal einen längeren Urlaub planen, selbst wenn eine längere Urlaubsreise mit Socke nicht möglich ist. 

Als wir Socke zu uns holten,  waren die Bedingungen noch anders. Der Socke-nHalter konnte sich seine Arbeitszeit einteilen, arbeitet Zuhause und Socke war gesund, brauchte also nicht die derzeitige Versorgung. So war es perfekt. Aber die Dinge ändern sich im Leben und so mussten wir u.a.  eine Betreuung für Socke suchen. Für einen kranken, nicht geimpften Hund ist das eine nicht ganz leichte Aufgabe. Nicht jeder ist bereit die Verantwortung für einen kranken Hund, der auch gerne mal auf den Teppich  kotzt zu übernehmen.

Wir haben so ein Glück zwei tolle Betreuungen für Socke gefunden zu haben. Mögen sie uns noch lange helfend zur Seite stehen.


Dennoch will man die Hilfe nicht ausnutzen und überstrapazieren. Also werden auch Überstunden gemacht und Urlaubstage genutzt, um so oft wie möglich einen weiteren Tag in der Woche zu Hause bleiben zu können.


Das hört sich jetzt ganz schlimm an, so als würde ich mich beschweren und rumjammern wollen.  Das stimmt nicht. Ich tue alles für Socke. Aber ich möchte ehrlich sein, dass dies schon recht anstrengend ist.

Und es stellt sich die Frage, ob ich dies noch einmal für einen anderen Hund tun könnte und möchte und ob auch  die Arbeitsbedingungen dies dauerhaft zulassen?




5. Dem Hund gerecht werden

Nun ist es ja nicht so, dass jeder Hund erkrankt. Sicher nicht. Aber ein anderer Hund bringt vielleicht andere Baustellen mit. Baustellen, die eine Betreuung unmöglich machen oder  auf andere Art und Weise viel Kraft kosten. Kraft, die ich aus heutiger Sicht nicht noch einmal über viele Jahre habe. Wenn ich aber einen Hund aufnehme, dann bin ich auch verpflichtet mich zu kümmern. Immer und jederzeit.



Als der Socke-nHalter im letzten Jahr erkrankte und ich lange Zeit alles alleine stemmen musste, da wurde mir klar, dass es gut ist, wenn man zu zweit ist, um die Fellnase zu versorgen. Es ist gut, wenn ein Gassigang abgenommen, ein Einkauf schon mal erledigt  wird und man in der Zeit schon mal etwas anderes erledigen  kann. Denn bedauerlicherweise bringt unser aller Alltag so einige Verpflichtungen mit sich.

Natürlich gibt es genug Singles, die das Leben mit ihrem kranken Hund neben der Pflege eines Angehörigen und der Vollzeitberufstätigkeit stemmen. Ich ziehe davor meinen Hut. Mich hat das halbe Jahr zeitweise an meine Grenzen gebracht.

Auch Socke musste in der Zeit zurückstecken und so gab es wenig Ausflüge und weniger Beschäftigung. Socke kam mehr oder weniger gut damit klar. Diese Frage wird uns im Übrigen noch einmal beschäftigen.

Und ich frage mich, ob ich meinem Hund, vielleicht sogar jungen Hund damit gerecht werden kann, wenn erneut einer ausfällt.  Vielleicht empfindet es ein Hund gar nicht so schlimm, wenn es Phasen gibt, in denen er etwas zurückstecken muss. Aber ist es gut, wenn ich mich dabei nicht gut fühle?





Und immer wieder der Vergleich mit Socke. Sie ist für mich von ihrem Wesen schon der perfekte Hund. Wie soll eine andere Fellnase daran kommen? Ist es nicht von Anfang an zum Scheitern verurteilt?


Und all diese Fragen, diese Unsicherheiten und diese Ängste führen dazu, dass ich mir heute nicht vorstellen kann, dass es nach Socke einen Hund in unserem Leben geben wird. Natürlich haben mich die Jahre mit Socke geprägt und ich habe als Hundehalterin zudem viele Probleme mitbekommen, an die ich bei der Anschaffung von Socke nicht im Entferntesten gedacht habe. Wahrscheinlich hat diese Unbekümmertheit Socke Teil unseres Lebens werden lassen. Vielleicht mache ich mir auch zu viele Gedanken, doch abstellen kann ich sie auch nicht.

Insoweit kann ich die die Frage Einmal Hundehalter – immer Hundehalter? nicht mit einem überzeugenden Ja beantworten, selbst wenn der Wunsch da ist.

Wie steht Ihr zu dem Thema? Wollt Ihr immer Hundehalter sein oder könnt Ihr Euch ein Leben ohne Hund vorstellen.

Viele nachdenkliche und liebe Grüße

Kommentare:

  1. Eine schwierige Frage. Zu deinem ersten Punkt kann ich berichten, dass auch ich mir Zweifel gemacht habe ob ich Jussi so lieben kann wie ich es bei Suki tue. Sie ist mein erster Hund und voll und ganz mein Herzenshund. Aber ja ich liebe ihn genauso wie sie. Auch wenn das bei ihm nochmal anders ist. In Jussi habe ich etwas ganz anderes gefunden. Die Frage, ob ich in genauso lieben kann hat sich nie wieder gestellt.
    Ich denke manchmal ist es gut sich nicht so viele Gedanken zu machen und Dinge auf sich zu kommen zu lassen.

    Wird hier wieder ein Hund einziehen? Ich weiß es nicht, nicht heute, nicht morgen... Meine Hunde sind noch jung, ich auch und wer weiß wo ich in 20 Jahren stehe?
    Es kann so viel geschehen und erstmal genießen wir die Zeit.

    Liebe Grüße Lily

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    1. Es ist sicher das Beste die Zeit zu genießen und sich nicht so viele Gedanken machen. Aber der Blog bietet halt viel Platz zum Denken. Zurzeit komme ich an meine Grenzen und daher bewegt mich das Thema.
      Ich liebe Socke und möchte sie noch lange mit ihr zusammenleben. Dazu tue ich alles, was nötig ist. Selbstverständlich.

      Ich habe mich sehr über Deinen Kommentar gefreut.

      Vielen lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  2. Da hast du wieder etwas Feines zusammengestellt. Mein Frauchen begleitet ja bereits seit über 30 Jahren immer ein eigener Hund. Sie kann und will sich nicht konkret vorstellen wie es ohne die liebenswerten vir Pfoten sein wird - und doch wird es einmal kommen, denn auch die Menschen werden älter, wenn auch nicht so schnell wie wir Hunde.
    Habt gute Tage, Ayka

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    1. Sicher ist auch das Alter ein wichtiger Gesichtspunkt, denn ich finde, jeder Hund hat das Recht auf ein altersgerechtes Leben und dazu gehört auch eben auch, dass junge Hunde viel Bewegung und Ausflüge haben. Sicher ist das eine sehr individuelle Sachen, aber jeder sollte ehrlich mit sich sein. Und diese Ehrlichkeit versuche ich auch zu leben und das hat hier noch nicht einmal etwas mit dem Alter zu tun, sondern mit der aktuellen Lebenssituation.

      Vielen lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  3. Liebe Sabine,

    zu deinem ersten Punkt kann ich dich beruhigen. Ja, du wirst vergleichen, du wirst festsellen, dass jeder Hund ein Unikat ist, selbst wenn er die gleiche Rasse hat, wie sein Vorgänger. Du wirst gute und schlechte Eigenschaften an ihm erkennen, aber eines wirst du garantiert: Du wirst sofort dein Herz an ihn verlieren. Wir sehen das grad sehr deutlich mit Klein-Lucky, denn eigentlich wollte meine Menschenoma keinen Hund mehr, weil Dusty ihr das Herz gebrochen hat. Aber nun, wo Lucky da ist, liebt sie ihn genauso, wie seinen Vorgänger. Und Dusty hat sie genauso geliebt, wie dessen Vorgängerin.

    Die Verantwortung hast du bei jedem Hund, aber es sollte ja eigentlich nicht jeder Hund so krank wie Socke sein. Was die Lebensumstände angeht, da musst du dann entscheiden, wenn es soweit ist. Du weißt heute nie, was in fünf oder zehn Jahren ist, aber irgendwie geht es trotzdem weiter, gerade wenn ein Hund schon da ist, sagt das Frauchen. Und was den Urlaub angeht, ein gesunder Hund macht auch einen längeren Urlaub mit.

    Ich denke, so ganz ohne Hund, das wäre für mein Frauchen nichts, auch wenn sie hofft, dass ihr, wie auch dir, diese Entscheidung erst in vielen, vielen Jahren bevorsteht.

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    1. Genau vor dem Ergebnis des Vergleiches graut mir, aber wahrscheinlich hat jeder Hund so ein besonderes Wesen, dass man ihn liebt, auf die eine oder andere Art…
      Ich meine auch, dass man nur selber entscheiden kann, ob man das Leben mit einem Hund meistern kann oder nicht. Und meine Antwort zurzeit heißt, ich traue es mir nicht zu. Für Socke tue ich alles, wirklich alles. Ich lasse nicht nach, gebe alles, das ist klar. Ob ich diese Kraft für einen Hund weitere 15 Jahre aufbringen kann, das weiß ich nicht…

      Wir werden sehen, was die Zeit bringt….

      Vielen lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  4. Liebe Sabine,
    mir hat einmal jemand gesagt, dass man sein Herz bei einem zweiten Hund nicht halbieren muss; das Herz wird grösser. Bei mir ist der Fall klar, ich kann mir ein Leben ohne Hund absolut nicht vorstellen (naja, die vielen Sorgen müssten tatsächlich nicht sein...). Ich hoffe trotzdem, dass wir beide noch ganz lange nicht entscheiden müssen, ob wieder ein Hund einzieht oder nicht!
    Liebe Grüsse
    Nadine mit Zingara
    Liebe

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    1. Das ist ein herrliches Bild und ich wünschte, dass es so ist. Ich danke Dir für diese Bild und Deine lieben Wünsche. Ich hoffe und wünsche mit Dir mit….

      Vielen lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  5. @ all: Da ich leider heute nicht ganz so Zeit im Netz verbringen kann, möchte ich Euch allen erst einmal recht herzlich für eure ausführlichen und mutmachenden Zeilen danken.

    Ein solches Thema ist wirklich schwer in Worte zu packen und sehr gefühlsbetont. Ich glaube Euch allen, dass Ihr mit Euren Worten Recht habt. Meine Gefühle sind aber zurzeit andere. Ich würde es hierbei gerne heute belassen und auf Eure lieben Kommentare ein anderes Mal ganz ausführlich beantworten.

    Ganz lieben Dank und viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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  6. Das Thema ist wirklich schwer und auch wir haben versucht, uns mal darüber zu unterhalten (mein Freund und ich). Ganz kurz stand hier nämlich einmal das Thema Zweithund im Raum. Ich hatte eine Anzeige gesehen, laut der diese Hündin am Abend ihr Zuhause verlieren würde, es war sehr, sehr dringlich und da es bei uns in der Nähe war, wollte ich mir diese Hündin wohl einmal ansehen und schauen, wie man helfen könnte. Da die Hündin auch schon relativ alt war (12 Jahre), wäre es mir lieb gewesen, wenn sie nicht im Tierheim gelandet wäre.
    Versteh mich nicht falsch: Ich weiß, dass ich nicht alle retten kann. Aber das war nun um die Ecke und die Anzeige hat mich sehr berührt, da die Besitzer eigentlich alles versucht hatten, was man nur machen kann. Besondere Umstände, wirklich.
    Zum Glück (das sage ich jetzt) hat sich jemand anderes gefunden. Denn eigentlich weiß ich zwei Dinge genau: 1. Moe würde es schrecklich finden, einen anderen Hund in der Familie dauerhaft dulden zu müssen. 2. In manchen Situationen ist schon ein Hund zu viel. Ja, Moe bedeutet mir alles. Aber ich glaube nicht, dass ich in der Lage bin, 2 Hunden dauerhaft gerecht zu werden, nicht unfair zu sein, Kraft zu haben, was da alles passieren kann.
    Und tatsächlich ist es aktuell so, dass ich sage: Nach Moe noch ein Hund? Nein, das geht nicht.

    Ich denke, ich werde darüber auch mal einen Blogartikel schreiben, wenn es passt. Ich kann dich auf jeden Fall sehr gut verstehen, deine Überlegungen sind so wichtig. Und Socke ist eben besonders, wie du schon schreibst. Wie soll da ein anderer Hund kommen?

    Liebe Grüße
    Nicole

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    1. Ja, ein zweiter Hund ist sicher eine große Verantwortung und man sollte sich sehr sicher sein. Ich meine jeder muss für sich entscheiden, ob er immer mit Hunden leben kann und ihnen gerecht wird. Es geht wohl nicht so sehr um die Frage des Wollens und Wünschens, sondern des Leistenkönnens. Ich empfinde Socke als Bereicherung und möchte sie nicht missen. Dennoch möchte ich ehrlich sein und muss eingestehen, dass ein Leben mit Socke anstrengend ist und ich diese Anstrengung nicht unbegrenzt anstellen kann. Was wird, wird die Zeit zeigen und ich wünschte mir, dass ich immer ein Hund an meiner Seite haben könnte. Und ich glaube auch, dass Socke die Messlatte sehr hoch gelegt hat…

      Vielen lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  7. Liebe Sabine,

    ich kann Dich gut verstehen ... auch ich war schon so weit, dass ich nicht über einen (zweiten) Hund nachdenken wollte. Nach Ladys Tod war ich eigentlich sicher, dass Damon eine längere Zeit sicher ein Einzelhund bleiben würde! Sogar mein Mann sah das so, allerdings nicht für lange Zeit.
    Dann kam der Moment in dem wir Laika sahen und wir wussten es Beide - die wird bei uns einziehen. Trotzdem tat ich mir schwer damit und war einige Wochen nach ihrem Einzug immer noch sehr zweigespalten. Aber für kein Geld der Welt wollte ich die Zeit misse, die wir mit ihr verbracht haben.

    Ich wünsche Dir, dass Du Dir diese Frage noch lange nicht stellen - geschweige denn beantworten musst. Aber wenn es irgendwann so weit sein wird ... dann wirst Du die Antwort mit Deinem Herzen wissen - egal wie sie sein wird.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

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    1. Ich freue mich, dass Du so ehrlich und offen über Laika geschrieben hast. Ich weiß, dass Du sie sehr geliebt hast. Über Deine lieben Worte freue ich mich sehr und bin mir sicher, dass Du Recht hast. Alles wird die Zeit bringen, hoffentlich die ganz fernen Zeiten.

      Vielen lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  8. Wir haben uns ja schon darüber unterhalten. Bei mir müsste es lauten, dass ich mir ein Leben ohne Tiere nicht vorstellen könnte. Muss nicht unbedingt ein Hund sein, obwohl das meiner Vorstellung von einem idealen Partner schon sehr nahe kommt. Ich hatte ja schon ganz unterschiedliche Tiere in meinem Leben und eine ganze Menge davon habe ich sehr geliebt...

    Allerdings bin ich momentan so krank, dass ich mich schon öfters gefragt habe, ob es nicht besser wäre, ein neues Herrchen oder Frauchen für Linda zu suchen. Gerade nach einem weiteren über 20stündigem Schmerz- und Kotzmarathon (soviel zum Thema, ob die neue Therapie anschlägt) bin ich so schwach, dass ich kaum stehen kann. Aber es nützt ja nichts, auch die geduldigste und pflegeleichteste Ratonero von allen braucht ein Mindestmaß an Betreuung und ich gebe zu, in solchen Momenten fällt es sehr schwer, Gassi zu gehen und seien es auch nur 100 m.

    Insofern wird es nach dem heutigen Stand der Dinge und trotz, dass es noch jeder Menge gute Tage im Monat gibt, ganz sicher keinen weiteren Hund an meiner Seite geben. Das wäre einfach nicht fair - besonders, wenn man alleinstehend ist.

    LG Andrea

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    1. Ich bin sehr traurig über Deine Zeilen, gerade, dass es Dir wieder so schlecht ging. Nun habe ich aber auch gesehen, dass Du weiter bloggst, so dass ich nur hoffen kann, dass es Dir wieder besser geht.

      Du bist natürlich sehr verantwortungsbewusst, wenn Du aufgrund Deiner Erkrankung keine Hunde in Dein lässt.

      Vielen lieben Dank und viele liebe, traurige Grüße
      Sabine mit Socke

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  9. Ein tolles Thema. Unser Rocky ist damals eingezogen als ich 6 war und er hat 18 Jahre als Familienhund bei uns, später bei Papa mal bei Oma und Opa usw. gelebt. Ich habe immer gedacht das ich nie wieder einen Hund so lieben kann wie ihn, aber es geht. Es ist einfach anders. Mir wäre nie in den Sinn gekommen zu verglichen, denn es sind alles andere Charaktäre. Nach jetzigem Stand kann ich mir sehr gut wieder vorstellen einen Hund nach Sandy zu haben. Vlt nicht sofort, aber irgendwann wird sicher wieder eine arme Seele ihren Weg zu uns finden und ich hätte auch kein Problem damit wenn sie blind, taub oder dreibeinig wäre.
    Ganz liebe Grüße Vanni

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    1. Das ist ganz wunderbar .... Ich hoffe, dass ich auch irgendwann so denken kann, denn eigentlich ist das Leben mit Hund ein wunderbares Leben. Und Socke ist so ein besonderer Hund. ich kann mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen und allein der Gedanke daran macht mich unsagbar traurig. Aber es ist auch eine große Versntwortung. Manchmal wohl zu groß für mich.....

      Ich freue mich so sehr Euch wieder zu lesen....

      Vielen lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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    2. Danke schön. Habe in meiner Abwesenheit hier oft an euch gedacht.
      Ich glaub jeder bekommt das was er auch meistern kann bzw man wächst ja bekanntlich mit und an seinen Aufgaben. Socke gibt euch so viel zurück und zusammen seid ihr stark und bekommt es hin. So wie sie immer schaut bin ich sehr sicher das sie zufrieden, dankbar und glücklich ist.
      Liebe Grüße Vanni mit Sandy

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  10. liebe sabine

    mir sind beim lesen die tränen übers gesicht gelaufen weil man deine unendliche liebe zu diesem hund-deiner socke spürt, vielen dank dafür. ich kenne nicht sehr viele menschen die so empfinden wie du oder ich ;)

    das thema mit dem zweiten hund möchte ich aufgreifen weil ich mir selbst die frage stelle ob hier ein dritter hund einziehen soll. ich selbst bin recht krank, ich würde es mir aktuell nicht zutrauen einen weiteren hund aufzunehmen da ich nicht sicher bin ob ich ihm gerecht werde-auch in finanzieller hinsicht.

    ich warte ja immer noch auf meinen traumhund-den miniatur bullterrier ;) und ja, ich würde ihn so lieben wie ich luana und nike liebe....das wäre bei dir genau so denn du bist ein herzensmensch!

    ich wünsche dir weiterhin alles liebe und glück der welt mit dem söckchen, das wird schon sabine...ihr tut schliesslich alles für die maus ;)

    ganz liebe grüße, heike

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