Sonntag, 3. Februar 2013

Wissenwert - Wieviele Hunde leben in Deutschland u.a. ?




Wieviele Hunde leben in Deutschen Haushalten, was mögen wir an  Hunden, was ärgert uns  welche Rassen sind besonders  verbreitet und was ist positiv an der Hundehaltung ?

Fragen über Fragen und hier ein paar Antworten....

In Deutschland gibt es - anders als vielleicht vermutet - relativ wenige Hunde. Im  europäischen Ver- gleich ist die sog. Hundedichte hier mit 8,9% gering (zum Vergleich-  in Frankreich leben Hunde in 38% der Haushalte). Dennoch genießen Hunde in Deutschland ungebrochene Sympathie. 70% der Nichthalter mögen Hunde und nur 6% der Befragten gaben an, Hunde gar nicht zu mögen.
Bei den Eigenschaften, die den Vierbeinern zugeordnet werden, überrascht das nicht. 99% der Hundehalter und 97% der Nicht-Halter gaben an, dass Hunde eine wichtige Funktion in unserer Gesellschaft haben, etwa als Polizei-, Rettungs- oder Blindenhunde. Fast alle Befragten messen Hunden darüber hinaus eine wichtige soziale Bedeutung zu (Trostspender, Sozialpartner, schaffen soziale Kontakte..)
Kritische Aspekte sind v.a. nicht entfernter Hundekot und mangelnde Rücksicht gegenüber Men- schen, die  Hunde fürchten, wobei Hundehalter selbst ein hohes Maß an Toleranz erwarten.

9.638.000 Menschen leben in Deutschland, die (mind.) einen Hund im Haushalt halten, wovon  5.783.000 Rassehunde sind.  Hier  ist der Deutsche Schäferhund (1.049.000) am häufigsten vertreten, gefolgt vom Teckel (842.000), den Terrier-Rassen (747.000) sowie den Retriever-Rassen (656.000). Etwas seltener findet man Kleinhunde-Rassen (475.000), Hüte- und Hirtenhunde-Rassen (430.000) und Pudel (315.000).
 
                                                                                                     
Quelle; http://www.meinpraktikum.de/praktikum/studienfach/mathe

Mit der Hundehaltung wird zudem ein jährlichen Umsatz von ca. 5 Mrd. Euro erwirtschaftet und  schafft so etwa 100.000 Arbeitsplätze. Und als wichtige Sozialpartner sowie  der Kontaktfreudigkeit der 4-Beiner, die sich auf die Menschen überträgt, werden Hunde vermehrt  als Therapiehunde (i.R.d. Psycho-, Ergo-, Physiotherapie, Logopädie oder Heilpädagogik) eingesetzt. Diese Aspekte der Hundehaltung verbessern die Gesundheit des Menschen und reduzieren die gesamtwirtschaftlichen Gesundheitskosten um  mehr als 2 Mrd. Euro.*

Viele liebe Grüße 
Sabine mit Socke
 

 (*Studie der Universität Göttingen aus dem Jahre 2006)
 Quelle:  http://www.kirasoftware.com/Hunde_Leben.php

Kommentare:

  1. ...reduzieren die gesamtwirtschaftlichen Gesundheitskosten um mehr als 2 Mrd. Euro.*...

    Aha, das ist ja interessant - und dann zahlen wir ja auch noch Hundesteuer - statt dessen müssten wir eigentlich täglich so viele Kaustangen kostenlos bekommen wie wir wollen - ist doch wahr ...
    :-) Liebe Grüße!

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  2. Genau Bente, sehe ich genauso.

    Und noch ein Vorschlag für das Gesundheitsmanagement: Der Hund auf Rezept....HiHiHi

    Wuff Socke

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  3. Hallo Sabine,
    ich fand es super interessant mal die Zahlen vor Augen zu haben. Ich hätte gedacht, dass es deutlich mehr Hunde in Deutschland gibt. Auch das es am meisten Schäferhunde gibt - da hätte ich auf andere Rassen getippt.
    Liebe Grüße
    Sali

    PS: Chiru auf Rezept - das wäre eine tolle Sache!

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  4. Hallo,
    super interessant dein Artikel. Ich hätte auch eher auf Labrador oder Malteser getippt.Immer toll wenn man direkte Zahlen geliefert bekommt :)

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    1. Das freut mich natürlich. Aber bitte bedenke, dass die Studie schon 10 Jahre alt ist. Ich denke, dass sich die Zahlen durchaus geändert haben können. Ich denke, ich werde meine Zahlen mal überprüfen und aktualisieren....

      Vielen lieben Dank und viele Grüße
      Sabine mit Socke

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