Dienstag, 9. April 2013

Irrtümer rund um den Hund

                   
      - Die Zweite -






Liebe Bloggleser,


die Serie um die Irrtümer rund um unsere  Hunde geht weiter.

Zunächst zur Übersicht:  Irrtümer rund um den Hund         

 Quelle: Anja Weiershausen -  Populäre Irrtümer über Hunde Von kalten Schnauzen, bunten Hunden und des Pudels Kern

1. Hunde sind treu wie Gold                   Diesen Teil verpasst ? Dann kannst Du ihn hier finden.... 


2. Hunde haben kein Ich-Empfinden

3. Alle Kommandos mehrfach wiederholen
4. Manche Rassen sind schwer zu  erziehen
5. Hunde wollen gleichberechtigt sein
6. Ein großer Garten ersetzt den Spaziergang
7. Hunde verstehen jedes Wort
8. Hunde sind eifersüchtig
9. Der will nur spielen
10. Der tut nix
11. Hunde lügen nicht




Also, haben Hunde ein Ich- Empfinden?


Richtig ist, dass  Hunde sich nicht in einem Spiegel erkennen können. Daher spielen junge Welpen mit dem vermeintlichen Gegenüber, während ältere Hunde ihr Spiegelbild meist ignorieren.

Meist, denn eine Ausnahme ist Socke. Bitte jetzt nicht lachen, aber ….
Bei Na..Na.. in Münster möchte Socke immer vorbeischauen, denn auf dem 1. Halbgeschoss befindet sich eine kleine Verkaufsfläche und die Wände sind mit Spiegeln ausgestattet. Socke zieht es dahin und sie schaut sich in dem Spiegeln an und schnüffelt. Dabei schlängelt sich an den Kunden vorbei, um an den Spiegel heran zu kommen. Auch der Fahrstuhl  im Hause meines Arbeitgebers ist mit Spiegeln versehen. Für mich ein Graus, wenn ich morgens dort in den Spiegel gucke, abends auch. Vielleicht ein Grund, warum ich lieber die Treppen benutze…..Socke aber stellt sich davor und schaut sich an…..So meine ich.


Aus diesem Aspekt nun zu schließen, Hunde hätten  kein Ich-Empfinden ist dennoch nicht richtig. Für sie gilt: Ich fühle, also bin ich. Ein Hund empfindet sich und hat damit ein Ich-Bewusstsein als komplexes Geflecht von Empfindungen, Erinnerungen und Erfahrungen. Dieses Bewusstsein entwickelt er durch Körperempfindungen wie Körperpflege,  Kratzen, Knabbern, Lecken sowie ferner durch seine  Bewegung. Und auch der Mensch dient dem Ich-Empfinden seines Hundes, denn er reflektiert durch sein Verhalten dem Hund ein großes Stück von seiner Selbstwahrnehmung. Dazu gehören Ansprache, der Umgang von Hund und Halter, gemeinsame Erlebnisse und Berührungen. Reagieren Menschen auf mutige Hunde stets defensiv, so ist zu erwarten, dass die Expansionsfähigkeit des Hundes wächst und er gegenüber jedermann in Konfliktsituationen selbstbewusst auftritt und ggfls. Paroli bieten wird. Auch eine große Auswahl von stets verfügbarem Spielzeug oder zur Verfügung stehendem Futter / stehender Leckerchen kann das Selbstbewusstsein beim Hund fördern. Nicht zu unterschätzen ist auch der Name des Hundes. Ein individueller wohlklingender Name des Hundes wird von ihm durchaus wahrgenommen und er bringt sich damit selbst in Verbindung.  

Unsere Fellnasen habe also ein Ich-Empfinden, womit sie sich und ihre Empfindungen  und Reaktionen durchaus wahrnehmen können.


Viele liebe Grüße

Sabine mit Socke

Kommentare:

  1. Na, daran habe ICH doch überhaupt nicht gezweifelt! ICH weiß genau, wer ich bin und vor allem: was ich will ;-) Eure Lucy

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  2. Sockenhalterin SabineApril 10, 2013

    Ach kleine liebe Lucy,

    Du bist ja eine.....tztztzt. Wie sagt man, klein, aber oho?

    Wünsche Dir heute ganz viel Freude beim Geburtstag feiern...

    Viele liebe Grüße

    Sabine mit Socke

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  3. Selbstverständlcih haben Hunde ein Bewußtsein von sich selbst. Wer mit einem Hund zusammenlebt, dem kann nicht entgehen, dass der Unterschied zwischen Hund und Mensch gar nicht so groß ist.
    Hunde nehmen sich aber eher mit der Nase wahr, sie erkennen zwar nicht ihr Spiegelbild, aber ihren eigenen Körpergeruch. (Um das rauszufinden hat ein Wissenschaftler den von seinem Hund mit gelber Tinte beschriebenen Schnee heinmlich verpflanzt, um festzustellen, dass der sich für sein eigenes Geschriebsel nicht weiter interessiert.)
    Mein Hnd hat sich mal im Spiegelbild gesehen, ist dann langsam auf diesen hübschen Hund zugegangen - und hat sich dann desinteressiert abgewandt. Hat wohl nicht gerochen...

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  4. Hallo,

    schön, dass Dir das so klar war. Mir ist das von Dir genannte Experiment leider nicht bekannt....Könntest Du mir den Namen des Wissenschaftlers nennen? Mich würde das sehr interessieren.

    Vielen Dank für Deinen Kommentar

    Sabine mit Socke

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  5. Ich denke auch, dass Hunde ein Ich-Empfinden haben. Guckt euch mal diesen Artikel über die Prägungsphase bei Welpen an Wenn ich mir das durchlese bestätigt sich für mich wieder einmal, dass Hunde ein Ich-Empfinden haben.


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