Mittwoch, 22. März 2017

Ist Socke ein Gartenhund?

- oder braucht der Hund einen Garten -
Socke im Februar 2017


Liebe Blogleser,

nicht selten liest man Sätze wie „Ein Garten ist eine Bereicherung für einen Hund…..“ oder bei der Vermittlung von Hunden wird es sogar zur Voraussetzung gemacht, dass Haus und Garten vorhanden sind.


Aber braucht es zur artgerechten 
Hundehaltung wirklich einen Garten? 


Ich finde es sehr schwer die Frage pauschal zu beantworten.  Es wird sicher gute Argumente für und gegen die Auffassung geben, dass ein Garten für die Hundehaltung erforderlich ist oder eben nicht. Es gilt dabei vielleicht auch die Rasse, das einzelne Tier und die Lebensumstände der Halter wie Krankheit, Arbeitszeiten pp. zu berücksichtigen.

Etwas allgemein und zusammenfassend formuliert, denke ich aber, dass ein Hund auch ohne Garten ein artgerechtes Leben führen kann, wenn er ausreichend Auslauf, Beschäftigung und geistige Auslastung hat. Ein Garten darf meines Erachtens auf keinen Fall die Spaziergänge ersetzen und sollte nicht dazu führen, dass der Hund den ganzen Tag alleine und sich selbst überlassen  im Garten verbringt.

Ich bin aber kein Freund von Verallgemeinerungen und Pauschalierungen, sondern rede lieber über das, was ich kenne und beurteilen kann. 


Also stelle ich die Frage, ob Socke einen Garten zum Glücklich sein braucht oder nicht. 



Vorausschicken möchte ich, dass Socke in den ersten dreieinhalb Jahren ihres Lebens in einem Haus mit Garten gelebt hat und viel Zeit im Garten verbrachte. Socke lebte in einem Rudel von vier Hunden und da gab es eben nicht viermal am Tag eine Gassirunde mit allen Hunden. Zudem gab es immer mal wieder Welpen im Haus, so dass sich der Großteil des Alltages im Garten abspielte. Insoweit kannte Socke immer einen Garten und war es gewohnt dort ihre Zeit zu verbringen. Dies führte zum Beispiel dazu, dass Socke am liebsten das Wasser aus der Regentonne trank. 



Wir selber haben einen kleinen Garten, sind aber selbst keine richtigen Gartenmenschen. Wir haben keinen grünen Daumen und wenig Freude daran tagsüber im Garten zu sitzen. Ich habe eher Hummeln im Hintern, liebe es spazieren zu gehen und muss immer etwas tun. Zudem sitze ich die ganze Woche im Büro vor dem PC und möchte in meiner Freizeit gerne etwas unternehmen, etwas anderes sehen, mal einen Kaffee trinken gehen usw.

Zudem bin ich schnell von den Nachbarn, die natürlich auch bei schönem Wetter in ihrem Garten sind,  überfordert. Das liegt nicht an den Nachbarn. Diese sind sehr nett und freundlich. Aber es ist halt alles etwas hellhörig und ich kann diese Geräuschkulisse den ganzen Tag einfach nicht gut haben. 



Zudem fängt Socke an zu bellen, wenn Hunde am Gartenzaun vorbeilaufen oder die Kinder laut im Garten / Wald  spielen und dann vielleicht noch ihr Bellen imitieren. Um niemanden zu stören, gehen wir dann mit Socke lieber ins Haus. Nicht zuletzt vertrage ich die Sonne nicht ganz so gut.

Folglich nutzen wir unseren Garten eigentlich nicht sehr viel. Seltsamerweise habe ich kein Problem im Rahmen von Besuchen mal einen Tag im Garten zu verbringen, wenn ich nicht in der Sonne sitzen muss. Aber der eigene Garten macht mir keine rechte Freude. 



Socke liegt –unter der Woche-  gerne im Garten und schläft ein wenig und,  genießen wir dann doch mal den Feierabend im Garten, ist Socke auch gerne bei uns.   Natürlich mag Socke es auch, wenn wir im Garten mit ihr Apportieren oder ein Suchspiel machen. Aber sie mag dies im Garten nicht lieber als wenn wir dies auf unseren Gassigängen tun. Wobei sich die Möglichkeiten auf den Gassigängen besser variieren lassen.

Was natürlich recht praktisch sein kann ist, Socke   - gerade bei strömenden Regen oder am späten Abend / frühen Morgen  - für ein Geschäft in den Garten zu lassen oder, wenn Socke nachts übel ist,  sie in den Garten zum Grasen und zum Übergeben zu schicken. 



Aber Socke verrichtet im Garten kein Geschäft, weder klein noch groß. Selbst bei starkem Durchfall will Socke vor die Türe und erledigt alles im hinter dem Haus liegenden Wald. Meist hat Socke bei Durchfall ein großes Laufbedürfnis und rennt schnellen Schrittes mindestens eine große Runde durch den Wald. 

Grasen und Erbrechen wird auch nicht im Garten erledigt. Hier gehen wir zu einer Wiese, an der das sog.  Queckengras wächst, das Socke bei Übelkeit bevorzugt. Dies liegt wohl an den ätherischen Ölen, die sich in der Grassorte befinden. 



Dabei möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass Socke ihr kleines Geschäft in der Betreuung auch im Garten verrichtet. Nur im heimischen Garten ist dies für sie tabu. Dies war vom ersten Tag an so. Dennoch haben wir unseren Garten nach dem Einzug von Socke natürlich mit einem sicheren Sichtschutz und Zaunsystem versehen lassen, um ihr die Möglichkeit zu geben, den Garten uneingeschränkt zu nutzen. Wir haben ihr eine Rasenfläche angelegt und eine Sandecke zum Buddeln eingerichtet.


Wenn ich mich also frage, ob für die Haltung von Socke ein Garten notwendig ist, dann muss ich ganz klar feststellen, dass dem nicht so ist. Dies mag an uns liegen, die den Garten selbst nicht gerne nutzen und es für Socke wichtiger ist,  bei uns zu sein. Das mag vielleicht auch am Garten selber liegen. 



Socke geht  - wie gesagt - mit uns in den Garten, aber ihre Bedürfnisse wie die regelmäßigen Gassirunden, das Erledigen ihrer Geschäfte, das Spielen und auch das Üben erledigt Socke auf den vier Gassirunden, die wir mit ihr tagtäglichen gehen.

Ich möchte nicht ausschließen, dass der Garten mit zunehmenden Alter für Socke eine größere Bedeutung gewinnt. Wenn sie älter wird, schlechter laufen kann, inkontinent wird oder blind und taub ist. Aber wer weiß das schon…..


Und natürlich würde ich gerne wissen, wie es bei Euch ist. Habt Ihr einen Garten und wie gerne nutzt Eure Fellnasen diesen. 



Viele liebe Grüße


Kommentare:

  1. Nun, ich denke auch, dass es Hunde gibt die keinen Garten brauchen. Warum auch? Wenn täglich mehrmals spazieren gegangen wird ist das so ok.

    Wir haben seit kurzem einen eigenen, schönen Garten. Und ja, ich sehe nur Vorteile darin. Die Hund halten sich gerne in ihm auf und lieben es auch, einfach nur in der Sonne zu liegen und zu dösen. Skadi nutzt ihn auch zum koten und urinieren. Inuki nicht. Nur bei Durchfall. Aber das ist ok, wir gehen so oder so laufen.

    Aber eine Notwendigkeit sehe ich nicht darin - es sei denn man hält sich einen Herdenschutzhund, Husky oder was weiß ich. Ich könnte mir vorstellen, dass diese Rassen schon gerne einen Garten hätten.

    Liebste Grüße
    Dani mit inuki und Skadi

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    1. Ich denke auch, dass es auf die Rasse und den einzelnen Hund ankommt.

      Seit dem Herbst wird der Garten von Socke nicht genutzt. Es war zu kalt und zu nass und ich habe nicht das Gefühl, dass sie etwas vermisst.

      Ja, Socke liegt auch in der Sonne, aber so recht entspannen kann sie nicht, wenn viele Menschen unterwegs sind, wie an sonnigen Wochenenden.

      Wie gesagt, uns bringt der Garten keinen großen Vorteil, aber das kann sich ja noch ändern…..

      Ganz lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  2. Ich glaube nicht das kleine und mittelgroße Hunde unbedingt einen Garten brauchen. Meinen ersten Hund hatte ich als ich noch in einer Mietwohnung lebte. Wir haben dreimal am Tag lange Spaziergänge gemacht und alles hat prima funktioniert. Jetzt haben wir einen kleinen Garten. Emma und Lotte sind nur im Garten wenn Frauchen oder Herrchen dabei sind. Allein halten sie sich nie im Garten auf.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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    1. Socke geht auch in der Regel mit uns in den Garten. Schläft sie dann dort ein und wir gehen rein, dann bleibt sie zurück. Sobald sie wach wird, ist sie aber lieber bei uns….

      Ganz lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  3. Also wir vermissen unseren alten Garten...
    Im vorherigen Haus hatten wir bzw die Hunde einen 1200 qm2-großen Garten zum rumtoben, rumschnüffeln oder einfach nur mal in der Sonne liegen. In unserem neuen eigenen Häuschen ist von einem Garten noch nicht viel zu sehen. Es fehlt noch ein Zaun und große Erdhügel müssen noch beseitigt werden bevor überhaupt Gras gesät werden kann.... Es ist also noch viel zu tun!
    Es war schon ein kleines Stück Luxus wenn man nach Hause kommt und einfach die Hintertür aufgemacht hat, die Hunde nach der langen Pause im Haus erstmal durch die Gegend flitzen konnten und ich vor der Gassi-Runde einen schöne Tasse Kaffee unter den Bäumen genießen konnte... Zumal war das auch Stimpys einziger Freilauf... Da sie ja jagt ist sie permanent an der Schleppleine und im Garten konnte sie nach Herzenslust flitzen... Das ist seit 7 Monaten nun nicht mehr gegeben.Ich versuche zwar sie durch große Runden und ein wenig Kopfarbeit und Hundeschule auszulasten aber das ist nicht das Gleiche... Ich hoffe dass wir gaaaaaaanz bald mit der Fertigstellung unseres Gartens beginnen können und wir wieder das Draussen sein einfach mal genießen können!
    Ren und Stimpy sind definitv Gartenhunde und ich habe das Gefühl dass sie unseren alten Garten auch arg vermissen... Ich tue es auf jeden Fall und freue mich schon arg doll auf meinen neuen eigenen Garten :)

    Gaaaaaaanz liebe Grüße
    Steffi mit Ren & Stimpy

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    1. Gut, dass ist natürlich ein wichtiges Argument, wenn ein Garten dem einzig möglichen Freilauf dient. Wir bieten Socke auf den Gassirunden außerhalb der häuslichen Umgebung Freilauf an, den sie ja noch nicht einmal nutzt. Und so richtig flitzen tut Socke jetzt auch nicht mehr…..

      Hast Du denn das Gefühl, dass Stimpy nicht ausgelastet ist ohne Garten oder ist es für Dich leichter, nach der Arbeit erst einmal runter zu kommen, bevor man wieder los muss? Ich finde das immer sehr anstrengend nach dem Dienst sofort zum Gassi aufzubrechen. Dies war oft nötig, weil Socke in der Betreuung ihr Geschäft nicht machte und der Socke-nHalter krankheitsbedingt bei meinen Schwiegereltern war. Ich hätte mich sehr gefreut, Socke in den Garten schicken zu können….. Ging ja nicht.

      Ich drücke Dir die Daumen, dass Ihr ganz schnell Euren Karten bekommt…..

      Ganz lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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    2. Ich habe mittlerweile das Gefühl dass es Stimpy gehörig auf den Keks geht dass sie nicht flitzen kann. Wir haben neulich mal die Gelegenheit bekommen, sie für 30min in einer Reithalle laufen zu lassen. Was soll ich sagen?! Die Maus ist 30min nur geflitzt!
      Und auch für mich wäre es an manchen Tagen hilfreich wenn ich nicht SOFORT zur großen Runde aufbrechen müsste!!
      Aber gut! Solange der Zaun noch nicht steht hilft das Meckern nicht ;)
      Ich bin aber guter Hoffnung dass der Zaun bald kommt :) Dann kann wieder geflitzt und in Ruhe Kaffee getrunken werden...

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    3. Okay, ich sehe es ein. Ihr braucht einen Garten zum flitzen für Stimpy und zum Entspannen für Dich...Socke würde nie so flitzen und ich bin abend meist nicht in Gartenstimmung...

      Viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  4. Eine sehr interessante Zusammenfassung zum Thema Garten. Ich glaube, es kommt auf den Typ Hund an. Der kleine Lucky liegt gerne einfach so im Gras rum, wenn man laufen will, so dass wir manchmal dachten, er ist ein echter Gartenhund. Aber da es hier nur Balkonien gibt, muss er damit eben auch klarkommen. Gerade die Sache, dass du einen Hund morgens, abends oder bei Durchfall mal fix in den Garten lassen kannst, würde ihn aber schon wieder interessant machen. Auch wenn Socke den Garten jetzt noch nicht so dringend braucht, gewinnt er bestimmt später an Bedeutung.

    Liebe Grüße

    Britta

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    1. Wie gesagt, ich glaube, dass Socke den Garten nutzt, wenn wir dabei sind, aber eben nicht wirklich braucht. Ich kann damit gut leben, weil ich es weiß und kein Problem habe auch nachts mit Socke rauszugehen, wenn es sein muss.
      Wir werden sehen, welchen Stellenwert der Garten noch bekommt.

      Ganz lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  5. Ich liebe meinen Garten über alles, nirgens schmeckt mir mein Knochen besser als im saftig grünen Gras
    Ayka

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    1. Da Socke keine Knochen bekommt, ist das leider auch kein Grund. Aber ich weiß, was so ein Knochen für eine Sauerei machen kann…. Aber im Winter gibt es den Knochen doch sicher auch im Haus, oder?

      Ganz lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  6. Klar hat der Garten die Gassi-Runden nicht ersetzt, Zingara hat den Garten trotzdem geliebt und konnte stundenlang in der Sonne liegen und sich im Gras räkeln. Ein Garten hätte eindeutig gefehlt, auch wenn ich ebenfalls absolut keinen grünen Daumen habe...
    Liebe Grüsse
    Nadine

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    1. Nun, ich empfinde bei Socke nicht dieses Wohlgefühl, aber vielleicht sind es auch eher meine Gefühle. Ja, sie schubbert sich auf dem Rasen, aber das macht sie eben auch auf den Teppichen m Haus oder im Bett. Ja, sie liegt auch mal in der Sonne, aber sind wir im Haus, dann folgt sie uns….

      Ich bin gespannt, ob der kleine Mann auch so eine Freund des Gartens wird.

      Ganz lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  7. Bei uns ist der Garten auch sehr beliebt - besonders Toberunden sind dort viel entspannter ... es kommt sicher kein anderer Hund dazu und Hund kennt die besten Kurven, Verstecke und Strecken :) Aber auch Laika, die ja fast nie gerannt ist, fand den Garten toll - einfach nur in der Sonne liegen und beobachten (oder dösen).
    Hier muss der Garten ja erst noch ganz abgesichert werden - aber dann bin ich mir sicher, er wird wieder so beliebt wie vorher.
    Wobei bei uns die Hunde auch auf dem eigenen Grundstück eine Pipi-Runde drehen ... was ich sehr angenehm finde, besonders wenn jemand am späten Abend noch einmal muss. Nur die größeren Geschäfte werden nicht daheim erledigt. Aber Gras futtern, alles wieder ausspucken oder Pipimachen - das geht auch daheim. Allerdings nicht überall. Auch hier haben sich die Hunde dafür schon eine bestimmte Ecke des Gartens ausgesucht.

    Bei uns ist der Garten zwar auch kein MUSS, denn wir nutzen ihn ja im Moment auch fast nicht - aber er ist definitiv ein Lieblingsort.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

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    1. Das hört sich doch gut an. Ich wünschte Socke würde dort wenigstens mal Pi machen. Nun ja, wir ziehen halt um die Häuser und lassen Garten, Garten sein….

      Hoffe, dass Euer Garten bald eingezäunt werden kann.
      Ganz lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  8. Ich finde es auch immer seltsame, wenn bei einer Tiervermittlung ein Garten vorausgesetzt wird und das habe ich auch schon ganz oft gelesen, als ich vor Genki nach einem Hund gesucht habe. Das hört sich für mich so an, als würde für einige Leute ein Garten schon das Spazierengehen oder die Beschäftigung ersetzen sollen.
    Ich finde einen Garten für einen Hund nicht unbedingt notwendig - wir haben ja auch keinen - aber ich finde ihn ungemein nützlich und auch eine große Erleichterung und hätte auch sehr gerne einen. Das fängt schon bei der Erziehung zur Stubenreinheit an. Es ist sicher etwas anderes, wenn man einen Welpen schnell in den Garten setzen kann, als wenn man sich und den Hund im Winter erst anziehen muss, nach unten laufen muss und auch noch schnell eine Grünfläche auftreiben muss.
    Für mich wäre ein Garten bei der von mir absolut verhassten letzten Pipirunde vor dem Schlafengehen auch eine große Erleichterung. Ich hasse diese Runde. Ich bin eher ein Frühaufsteher und Abends immer sehr müde und ich hasse es mich dann noch Mal aus dem Schlafanzug quälen, anziehen und raus gehen zu müssen. Die letzte Runde ist ja bei uns kein Spaziergang, sondern nur sehr spät vor dem Schlafengehen noch Mal eine Runde um den Block, damit Genki und Momo sich für die Nacht noch einmal lösen können. Manchmal bin ich so faul und gehe sogar im Schlafanzug um den Block, in der Hoffnung, das mich keiner so richtig im Dunkeln sehen kann. Da wäre es schon eine große Erleichterung, wenn man einfach nur eine Gartentür öffnen müsste (Vorausgesetzt der Hund erleichtert sich im Gegensatz zu Socke auch im eigenen Garten, aber da sehe ich bei unseren beiden nicht wirklich ein Problem). Auch zum Spielen wäre ein Garten bei uns eine große Hilfe. Wir haben hier in der Wohnung ganz schrecklich rutschigen Laminatboden, bei dem Genki und Momo, wenn wir zum Beispiel Ball spielen, entlangrutschen, nicht abbremsen können und dann auch Mal gegen Wände und Schränke knallen. Deshalb spiele ich in der Wohnung mit den beiden solche Spiele nur sehr selten und halbherzig. Früher bin ich für so etwas einfach auf die Wiese vor dem Haus gegangen, aber das ist eine nicht eingezäunte und aus mehreren Richtungen zugängliche Wiese und mir inzwischen vor allem mit Genki zu heikel. Wenn wir also spielen wollen, dann müssen wir immer mit dem Auto irgendwohinfahren, wo sonst möglichst niemand ist. Da wäre es schon schön einfach für ein kurzes 5-Minuten-Spiel mehrmals am Tag in den Garten gehen zu können. Ich fände also vieles mit einem Garten wesentlich angenehmer und ich glaube auch, dass Genki und Momo sich unglaublich darüber freuen würden. Meine Schwester hat einen kleinen Schrebergarten (aber leider nicht in unserer Stadt) und wenn wir dort sind, haben Genki und Momo immer so viel Spaß und so ein eingezäunter Garten ist für mich auch eigentlich die einzige Möglichkeit, bei der ich die beiden wirklich absolut entspannt und ohne Sorge spielen lassen kann, denn selbst auf unseren Feldspaziergang bin ich natürlich permanent damit beschäftigt in alle Richtungen Ausschau zu halten um andere Hunde so früh wie möglich sehen zu können. Da wäre ein Garten schon eine sehr angenehme Abwechslung für uns.

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    1. Richtig, ein Garten kann sehr nützlich sein und so einige Erleichterungen bringen. Ich glaube aber eben nicht, dass ein Garten Voraussetzung für ein erfülltes Hundeleben ist. Zumindest passt es bei uns nicht so wirklich. Ich frage mich halt nur, ob das an uns liegt, weil wir eben nicht so gerne im Garten sitzen….

      Wir gehen abends auch nur eine kleine Runde um den Block und diese wurde zuerst von der Länge verkürzt und dann zeitlich nach vorne versetzt. Hier war aber Socke der Grund, die nämlich um 22:30 Uhr irgendwann nicht mehr ihr Bettchen verlassen wollte.

      Ich kann alle deine Gründe sehr gut nachvollziehen und denke, dass ein garten für Euch wirklich etwas Feines wäre. Vielleicht erfüllt sich der Wunsch ja mal….

      Ganz lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  9. Charly hält sich sehr gerne im Garten auf und lässt sich die Sonne auf den Bauch scheinen. Natürlich ersetzt so ein Garten keine Spaziergänge. Fürs große Geschäft gehen wir immer auf eine große Wiese ganz in unserer Nähe. Ein Garten muss bestimmt nicht für jeden Hund sein. Für mich ist er aber ein sicherer Bereich in dem Charly nach herzenslust laufen und toben kann. Das kann er natülich auch beim Spazierengehen, aber da muss ich immer ein Auge darauf haben, ob Spaziergänger kommen oder ein Auto vorbeifährt.

    Liebe Grüße
    Sonja und Charly

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    1. Wir empfinden es nicht so, dass wir uns beim Spiel auf dem Gassigängen so sehr einschränken müssen. Ja, wir haben die Umgebung im Blick, aber gerade bei den Suchspielen, ist Socke so in ihrer Welt, dass es kaum jemand stören kann. Ich denke, dass man das auch an den Fotos sieht. Wenn Socke sitzt, dann sitzt sie und lässt sich wenig ablenken und natürlich toben wir nicht an Straßen oder belebten Plätzen. Auf den Gassigängen bieten sich uns viel mehr Möglichkeiten und auch zum Apportieren finden wir immer irgendwo ein Plätzchen. Ich habe mit Socke einen sehr verträglichen Hund und bin daher sehr verwöhnt. Ich muss mir – bis auch den Wolfshund – keine Gedanken machen, ob Socke gestört wird oder nicht. Und so ganz alleine Toben würde sie jetzt auch nicht…

      Socke mag es auch im Garten zu liegen, sich im Sand einzubuddeln und auf dem Rasen zu schubbern. Das tut sie durchaus. Im Winter, wenn die Flächen nicht nutzbar sind, dann sucht sich Socke ihre Stellen im Haus. Sie will nicht in den Garten und so interpretiere ich es so, dass sie ihn nicht bräuchte. Aber vielleicht stimmt das gar nicht.

      Ganz lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  10. Das Hauptziel der Bildung des Bloggens ist es, Wissen zu teilen. Es ist gut, dass dies so unter Drogen gesetzt wird.

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